Rezension zu Nacht der Einsamen von Julie Fellmann

Ein Oberbayern-Krimi der anderen Art. Nichts von bayerischer Gemütlichkeit mit Schweinshaxe und Weißbier, sondern ein Münchener Kommissar, der mit dem Landleben wenig anfangen kann.

Trotzdem muss Kommissar Garcia in der kleinen Gemeinde Birk, südlich von München ermitteln. Gleich 2 Tote werden hier gefunden. Der Bürgermeister der Gemeinde erhängt in seinem Wohnzimmer und die Grundschullehrerin erdrosselt im Wald. Haben die beiden Mordfälle etwas miteinander zu tun? Kommissar Garcia und sein Team finden keine Gemeinsamkeiten. Zur gleichen Zeit wird in der psychiatrischen Klinik von Birk ein Straftäter behandelt, der als der „Würger“ bekannt ist. Er könnte für den Mord an der Lehrerin verantwortlich sein, aber nicht für den am Bürgermeister.

Julie Fellmanns erster Krimi ist eine gelungene Überraschung, spannend, unterhaltsam und mit viel Einblick in die Charaktere und das Privatleben der Kommissare. Schlüssig und logisch aufgebaut, mit interessanten Einblicken in die Psyche eines Unbekannten, dessen Identität erst ganz zum Ende klar wird. Davon würde ich gerne mehr lesen.

Veröffentlicht von ChristineBorg

ChristineBorg aka Frau Borg brachte als Krimi-Rezensentin etwas Abwechslung in die Buchauswahl auf "Anima Libri - Buchseele". Ihre Spezialität: Regionalkrimis deutschsprachiger Autorinnen. Frau Borg ist nicht länger als Rezensentin für diesen Blog tätig.

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