Rezension zu All unsere Träume von Julie Cohen

Voller Emotionen und mit sehr viel Einfühlungsvermögen erzählt Julie Cohen in „All unsere Träume“ eine Geschichte von unerfüllten Kinderwünschen, Freundschaft, Liebe und einem ziemlich haarsträubenden Plan.

Durch die drei gänzlich unterschiedlichen Protagonisten – Ben, der schlicht und ergreifend anders ist, weil er eben ein Mann ist, und Claire und Romily, die nicht nur charakterlich verschiedener kaum sein könnten, sondern auch gänzlich unterschiedliche Lebensweisen verkörpern – gelingt es der Autorin eindrucksvoll die Thematik aus verschiedenen Blickwinkeln zu beleuchten und dem Leser so verschiedenste Einstellungen zum Thema Kinderwunsch, Leihmutterschaft und auch alleinerziehende Mütter nahe zubringen.

Die Figuren waren mir von Anfang an sympathisch. Sie sind facettenreich und vielschichtig, wirken sehr lebensnah und greifbar, sodass es ein leichtes ist, sich in ihre Situationen hineinzuversetzten und diese – und die Entscheidungen, die sich treffen – um vieles eindringlicher werden.

„All unsere Träume“ ist ein Buch, über dessen Inhalt man gar nicht allzu viel sagen kann, ohne der Geschichte zu viel vorweg zu nehmen, daher kann ich eigentlich nur sagen, dass es mir sehr gut gefallen hat. Ich fand es zwar nicht super, aber das lag wohl eher daran, dass ich nicht so ganz in der Stimmung für ein Buch wie dieses war. Gut und empfehlenswert ist es auf jeden Fall!

Veröffentlicht von Rike (Filia Libri)

20something | bibliomanisches Bücherfresserchen, Leseratte, Bibliophile | begeisterte Fantasy-Leserin, die auch gerne mal queerbeet liest | Studentin der Anglistik, Amerikanistik und Germanistik | bekloppter Sprachnerd, der zusätzlich noch Spanisch, Niederländisch und Russisch lernt | Serienjunkie, Geek (und manchmal Fan) Girl | Whovian | Chaotin | BookCrosserin | Bloggerin seit ca. 2005 und seit 2010 konstant auf Anima Libri - Buchseele

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