Rezension zu Einhorn, Phönix, Drache: Woher unsere Fabeltiere kommen von Josef H. Reichholf

Fabelwesen wie Drachen ziehen sich durch die Mythen und Erzählungen aller Kulturen weltweit. Dass es diese, genau wie Einhörner oder den Vogel Phönix aber niemals gab, dürfte allgemein bekannt sein. Wo kommen dann all diese Fabeltiere her? Dieser Frage geht der Evolutionsbiologe Josef H. Reichholf in „Einhorn, Phönix, Drache: Woher unsere Fabeltiere kommen“ nach.

Dabei schlägt er gekonnt die Brücke zwischen Mythologie und Naturwissenschaft und schafft es seine Gedankengänge und Argumentationen auch für Laien verständlich darzustellen. Dabei geht er nicht nur den drei im Titel erwähnten Wesen auf den Grund und taucht in die Welt der griechischen und römischen Mythologie ab, sondern setzt sich noch mit weiteren Fabeltieren auseinander und untersucht Shakespeares Dramen.

Josef H. Reichholf stellt in „Einhorn, Phönix, Drache: Woher unsere Fabeltiere kommen“ eine Vielzahl verschiedener Thesen auf, alle untermauert mit fundierten Beobachtungen aus Mythologie und Naturwissenschaft und auch wenn man als Leser sicherlich der einen oder anderen These skeptisch gegenüber steht, regt die Lektüre definitiv zum Nachdenken an. Eine Empfehlung für jeden Fantasy-Fan, der schon immer mal einen Blick hinter die Mythen werfen wollte!

Veröffentlicht von Rike

20something | bibliomanisches Bücherfresserchen, Leseratte, Bibliophile | begeisterte Fantasy-Leserin, die auch gerne mal queerbeet liest | Studentin der Anglistik, Amerikanistik und Germanistik | bekloppter Sprachnerd, der zusätzlich noch Spanisch, Niederländisch und Russisch lernt | Serienjunkie, Geek (und manchmal Fan) Girl | Whovian | Chaotin | BookCrosserin | Bloggerin seit ca. 2005 und seit 2010 konstant auf Anima Libri - Buchseele

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