Rezension zu Der Mann, der seine Frau vergaß von John O’Farrell

Ich hatte mir ehrlich gesagt mehr von John O’Farrells „Der Mann, der seine Frau vergaß“ erhofft. Der Roman ist wirklich nicht schlecht, er ist amüsant und unterhaltsam, aber die Handlung wirkt auch immer wieder sehr konstruiert. Hier hätte ich mir definitiv mehr „Natürlichkeit“ im Handlungsfluss gewünscht und irgendwie auch mehr Tiefgang.

So erzählt O’Farrell hier eine Geschichte, die mich auf jeden Fall gut unterhalten hat, die aber oftmals etwas platt wirkte und der auch irgendwie, abgesehen von der Haupthandlung und deren Situationskomik, jede weitere Handlung fehlt, vor allem wenn es um Hintergrunddetails zum Beispiel eben auch zu Jacks Amnesie geht.

Alles in allem ist „Der Mann der seine Frau vergaß“ von John O’Farrell durchaus ein lustiger und kurzweiliger Roman, der aber weit weniger Tiefgang hatte, als ich erwartet hätte. Und da enttäuschte Erwartungen den Lesespaß eigentlich immer nochmal zusätzlich mindern gibt es leider auch nur 3 Sterne für diesen Roman.

Veröffentlicht von Rike

20something | bibliomanisches Bücherfresserchen, Leseratte, Bibliophile | begeisterte Fantasy-Leserin, die auch gerne mal queerbeet liest | Studentin der Anglistik, Amerikanistik und Germanistik | bekloppter Sprachnerd, der zusätzlich noch Spanisch, Niederländisch und Russisch lernt | Serienjunkie, Geek (und manchmal Fan) Girl | Whovian | Chaotin | BookCrosserin | Bloggerin seit ca. 2005 und seit 2010 konstant auf Anima Libri - Buchseele

Alle Beiträge von Rike »

Hinterlasse einen Kommentar

Du kannst die folgenden HTML Codes in deinem Kommentar verwenden: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>

*

%d Bloggern gefällt das: