Rezension zu Die Einzige: In deinen Augen die Unendlichkeit von Jessica Khoury

Dieses Buch ist… kitschig. So, so dermaßen kitschig. Das war mir eigentlich schon klar, als ich die Inhaltsangabe gelesen habe, denn die trieft ja schon nur so vor Kitsch und Klischee. Trotzdem, ich fand die Idee mit der Unsterblichkeit wirklich interessant und schlussendlich hat dann doch meine Neugierde überwogen, sodass ich das Buch dann doch gelesen habe.

Ich muss aber zugeben, es ist einfach nicht meins gewesen. Mit „Die Einzige: In deinen Augen die Unendlichkeit“ hat Autorin Jessica Khoury ein definitiv sehr interessantes Thema angeschnitten, die Umsetzung ist jedoch überhaupt nicht mein Fall gewesen. Mir war das Buch ehrlich gesagt zu langweilig.

Denn es passiert hier lange Zeit quasi kaum etwas. Und das ist gerade dafür, dass es sich hier um einen in sich abgeschlossenen Roman handelt, schlicht und ergreifend zu wenig. Kapitel um Kapitel gibt es nichts weiter als Vorstellungen – Pia wird vorgestellt, die Forscher werden vorgestellt, die Forschungsstation Little Cam wird vorgestellt und der Lebensalltag im Lager wird ausführlich vorgestellt – und das ist nicht wirklich spannend.

Dazu kam, dass ich Pia nicht sympathisch fand. Sie ist halt perfekt und das weiß sie auch – und das macht sie gerade zu Beginn der Geschichte schrecklich eingebildet. Zwar wird sie im Laufe der Erzählung zugänglicher, wirklich etwas mit ihr anfangen konnte ich allerdings bis ganz zum Schluss nicht. Und auch mit Eio konnte ich nicht sehr viel mehr anfangen. Seine Rolle hätte wirklich viel Potential, aber er ist nicht wirklich viel mehr als der liebe Junge von nebenan.

So lässt sich die Geschichte zwar flüssig lesen, denn Khourys Schreibstil ist durchaus nicht schlecht, aber ich fand „Die Einzige: In deinen Augen die Unendlichkeit“ alles in allem einfach langweilig, die Charaktere bleiben flach und oberflächlich und wirkliche Spannung kommt auch nicht auf, erst zum Schluss zieht die Geschichte ein wenig an. Daher nur 2 Sterne für diesen Roman, den ich leider nicht wirklich weiterempfehlen kann.

Veröffentlicht von Rike

20something | bibliomanisches Bücherfresserchen, Leseratte, Bibliophile | begeisterte Fantasy-Leserin, die auch gerne mal queerbeet liest | Studentin der Anglistik, Amerikanistik und Germanistik | bekloppter Sprachnerd, der zusätzlich noch Spanisch, Niederländisch und Russisch lernt | Serienjunkie, Geek (und manchmal Fan) Girl | Whovian | Chaotin | BookCrosserin | Bloggerin seit ca. 2005 und seit 2010 konstant auf Anima Libri - Buchseele

Alle Beiträge von Rike »

Hinterlasse einen Kommentar

Du kannst die folgenden HTML Codes in deinem Kommentar verwenden: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>

*

%d Bloggern gefällt das: