Rezension zu Spinnentanz von Jennifer Estep

Nachdem mich der erste Band von Jennifer Esteps „Elemental Assassin“-Serie, „Spinnenkuss“, wirklich begeistert hat, war ich wirklich gespannt darauf, wie es mit Gin Blancos Geschichte weiter geht – und „Spinnentanz“ hat sich als eine durch und durch gelungene Fortsetzung erwiesen.

Das schöne an Gin ist, dass sie als Protagonistin und Ich-Erzählerin so herrlich authentisch wirkt. Ihr leichter, lockerer und immer wieder von recht bösem und trockenem Humor geprägter Sprachstil passt zu dem Bild der Spinne, das man als Leser hier vermittelt bekommt. Auch die ungeschönten Schilderungen der oftmals recht blutigen Szenen (die aber nicht ins geschmacklos-blutrünstige Abdriften) unterstützen diesen Eindruck.

Und natürlich geht es in „Spinnentanz“ erneut schnell und actiongeladen und auch recht blutig zu, denn irgendwie scheint niemand so recht Rücksicht darauf zu nehmen, dass Gin sich in den Ruhestand begeben hat. Und natürlich dauert es nicht lange, bis sie mittendrin in einem neuen Abenteuer steckt, immerhin war auch ihr selbst der Ruhestand auf daher doch etwas zu ruhig.

Mit „Spinnentanz“ führt Estep ihre Adult-Serie gekonnt fort, Gins Geschichte ist magisch, blutig und düster, gleichzeitig aber auch immer wieder voller Witz und dem einen oder anderen erotischen Knistern. Definitiv eine Empfehlung für alle Fans actionreicher Urban Fantasy Serien 😀

Veröffentlicht von Rike

20something | bibliomanisches Bücherfresserchen, Leseratte, Bibliophile | begeisterte Fantasy-Leserin, die auch gerne mal queerbeet liest | Studentin der Anglistik, Amerikanistik und Germanistik | bekloppter Sprachnerd, der zusätzlich noch Spanisch, Niederländisch und Russisch lernt | Serienjunkie, Geek (und manchmal Fan) Girl | Whovian | Chaotin | BookCrosserin | Bloggerin seit ca. 2005 und seit 2010 konstant auf Anima Libri - Buchseele

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