Rezension zu Frostnacht von Jennifer Estep

Ich finde es immer so schrecklich, wenn sich eine Reihe, die man besonders mag, langsam aber unaufhaltbar dem Ende nähert. So auch bei Jennifer Esteps „Mythos Academy“-Serie, denn „Frostnacht“ ist der fünfte und vorletzte Teil, im Oktober wird mit „Frostkiller“ der Abschluss der Serie erscheinen… Schrecklich, aber auch das konnte mich nicht davon abhalten den Roman in einem Rutsch durch zu lesen.

Ich mag Gwen Frost, die Protagonistin dieser Serie, einfach sehr, sie wirkt authentisch und ist faszinierend und facettenreich und entwickelt sich vor allem von Band zu Band glaubhaft weiter, etwas, was man nicht von allen Serienheldinnen behaupten kann.

Aber auch die Nebencharaktere sind immer wieder faszinierend und in jedem Buch kommen neue, interessante Figuren dazu, die den Cast perfekt ergänzen. So auch in „Frostnacht“, das in meinen Augen nicht zu letzt auch durch die Figuren rund um Gwen zu einem so gelungen abgerundeten Ganzen wird.

Etwas zur Handlung zu sagen, würde zu viel vorweg nehmen, besonders für alle, die die ersten vier Bände vielleicht noch nicht kennen. Sie ist aber wie gewohnt spannend und überraschend, voller Abenteuer und Action aber auch die Romantik und lustige Szenen kommen nicht zu kurz.

Für mich eine super gelungene Fortsetzung einer klasse Reihe, die für Fans mythologischer Urban Fantasy nur wärmstens zu empfehlen ist. Ich kann es gar nicht erwarten „Frostkiller“ in den Händen zu halten, auch wenn mir jetzt schon davor graut, dass Gwens Geschichte bald zu Ende sein wird.

Veröffentlicht von Rike

20something | bibliomanisches Bücherfresserchen, Leseratte, Bibliophile | begeisterte Fantasy-Leserin, die auch gerne mal queerbeet liest | Studentin der Anglistik, Amerikanistik und Germanistik | bekloppter Sprachnerd, der zusätzlich noch Spanisch, Niederländisch und Russisch lernt | Serienjunkie, Geek (und manchmal Fan) Girl | Whovian | Chaotin | BookCrosserin | Bloggerin seit ca. 2005 und seit 2010 konstant auf Anima Libri - Buchseele

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