Rezension zu Silberklinge von J.C. Grimwood

Meinung:

Ich liebe historische Fantasy, die in Venedig spielt und ich finde auch die Assassinen-Thematik total spannend. Leider hat sich „Silberklinge“ aber für mich als ein ziemlicher Reinfall herausgestellt. Sowohl die Kulisse des historischen Venedigs, als auch die alternative Welt, die Grimwood hier aufbaut, sind wirklich, wirklich spannend und total faszinierend. Mein Problem allerdings waren die Charaktere, allen voran Tycho selbst.

Jetzt bin ich sowieso kein großer Fan von männlichen Hauptcharakteren, dachte allerdings erst, dass das Setting dieses „Manko“ wettmachen würde. Dem war leider nicht so, denn Tycho ist einfach nur unausstehlich. Genauso wie es auch sonst kaum sympathische Charaktere in dem Buch gibt und Frauen scheinen in diesem Buch lediglich ein Objekt zu sein, an dem man(n) seine Gewaltfantasien ausleben kann.

Dazu kommen ein wirklich eigenwilliger Schreibstil, und eine Handlung, die sich über 90% des Buchs dahinzieht wie zähes Kaugummi. Das alles hat das Buch zu einem wirklich unübersichtlichen Monster gemacht, dass bei mir lediglich aufgrund des Settings punkten konnte.

Fazit:

Mein Stil war das Buch nicht, meinem Bruder hat es allerdings wirklich gut gefallen. Vielleicht ist es auch einfach mehr ein Männerbuch? 😉

Das Cover:

Das Cover ist jetzt nicht wirklich spektakulär, allerdings mag ich die Skyline von Venedig im Hintergrund sehr.

Veröffentlicht von Rike (Filia Libri)

20something | bibliomanisches Bücherfresserchen, Leseratte, Bibliophile | begeisterte Fantasy-Leserin, die auch gerne mal queerbeet liest | Studentin der Anglistik, Amerikanistik und Germanistik | bekloppter Sprachnerd, der zusätzlich noch Spanisch, Niederländisch und Russisch lernt | Serienjunkie, Geek (und manchmal Fan) Girl | Whovian | Chaotin | BookCrosserin | Bloggerin seit ca. 2005 und seit 2010 konstant auf Anima Libri - Buchseele

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