Rezension zu Level von Hugh Howey

Hugh Howeys „Level“ ist ein Prequel zu seinem Science-Fiction-Thriller „Silo“, den ich zwar etwas nüchtern aber dennoch gut fand. „Level“ hingegen konnte mich nicht so recht begeistern.

Während ich die Ausgangssituation wirklich vielversprechend fand, immerhin bekommt man hier die Vorgeschichte zu einer sehr interessanten futuristischen Vision, konnte mich die Umsetzung nicht so recht überzeugen.

Wie schon die Hauptgeschichte, „Silo“, ist „Level“ recht karg in seiner Sprache, in den Ausschmückungen der Erzählung, gleichzeitig gab es aber jede Menge Zeit- und Perspektivwechsel und einige Charaktere haben verwirrend viele Namen, sodass ich immer wieder mal den Überblick verloren habe.

Auch mit den Charakteren selbst bin ich nicht so recht warm geworden. Sie waren nicht schlecht, aber der Funke wollte einfach nicht überspringen, was aber auch wirklich daran liegen kann, dass mein Lesefluss eben ständig unterbrochen wurde.

Alles in allem hat Hugh Howey in „Level“ zwar ein paar sehr interessante Ansätze zu bieten, mit der Umsetzung bin ich aber leider nicht so wirklich zurecht gekommen… Sehr schade, aber mein Fazit ist: Eine eher durchwachsene Lektüre 🙁

Veröffentlicht von Rike

20something | bibliomanisches Bücherfresserchen, Leseratte, Bibliophile | begeisterte Fantasy-Leserin, die auch gerne mal queerbeet liest | Studentin der Anglistik, Amerikanistik und Germanistik | bekloppter Sprachnerd, der zusätzlich noch Spanisch, Niederländisch und Russisch lernt | Serienjunkie, Geek (und manchmal Fan) Girl | Whovian | Chaotin | BookCrosserin | Bloggerin seit ca. 2005 und seit 2010 konstant auf Anima Libri - Buchseele

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