Rezension zu Insel, Wind und Tod von Helga Bürster

Thea Thading, eine suspendierte Polizistin, ist mit ihrem letzten Geld auf die Insel Spiekeroog gefahren, um zur Ruhe zu kommen und zu überlegen, wie es mit ihrem Leben weitergehen soll. Das liegt in Trümmern, zur Polizei kann sie nicht zurück und ihren letzten Job in einem Callcenter hat sie geschmissen. In dieser Situation landet sie auf dem Campingplatz in Spiekeroog und verliebt sich prompt in ihren Zeltnachbarn, den „Windmann“, wie sie ihn nennt. Es könnte eine wunderschöne Liebesgeschichte werden, doch leider findet sie am nächsten Morgen den „Windmann“ sterbend am Strand. Hat er sich selbst von den Klippen gestürzt, oder wurde er gestoßen? Lange Zeit ist Thea die Einzige, die an Mord glaubt, bis der nächste Tote auftaucht.

Mit Thea Thading hat Helga Bürster eine schwermütige Heldin geschaffen und auch die Hintergrundgeschichte ihres Krimis ist bedrückend und nicht immer ganz schlüssig. Trotzdem schafft sie es, auch beim Leser Urlaubsgefühle zu wecken, durch ihre Beschreibungen der wunderschönen Insel und der, zum Teil, sehr skurrilen Campingplatzbewohner.

Auch wenn man als Leser, nicht jede Erkenntnis der Ermittler als logisch empfindet, hat der Krimi viel Spannung und gute Unterhaltung zu bieten.

Veröffentlicht von ChristineBorg

ChristineBorg aka Frau Borg brachte als Krimi-Rezensentin etwas Abwechslung in die Buchauswahl auf "Anima Libri - Buchseele". Ihre Spezialität: Regionalkrimis deutschsprachiger Autorinnen. Frau Borg ist nicht länger als Rezensentin für diesen Blog tätig.

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