Rezension zu Im Auftrag der Liebe von Heather Webber

Heather Webbers „Lucy Valentine“-Serie gehört zu diesen Büchern, die einem beim Lesen einfach gute Laune machen. Voller Humor, Mystery, Magie und Romantik erzählt „Im Auftrag der Liebe“ die Geschichte der jungen Lucy Valentine, die einer langen Linie von Partnervermittlern mit einer besonderen Gabe – nur Lucy besitzt diese Gabe nicht und fühlt sich daher reichlich fehl am Platz, als sie vorübergehend die Führung des Familienunternehmens über nehmen soll. Doch dann entdeckt sie, dass sie mit ihrer ganz eigenen Gabe dem Unternehmen einen neuen Aspekt verleihen kann.

Denn Lucy kann Dinge wieder finden, wenn sie die Handfläche von deren Besitzern berührt. Und mit ein bisschen Trickserei kann sie so auch verlorene Lieben aufspüren – dumm nur, wenn diese nicht mehr am Leben sind, sondern als Leiche im Park verscharrt wurden. Und weil man so etwas natürlich nicht einfach so hinnehmen kann, steckt Lucy bald Hals über Kopf mitten in einer Mordermittlung.

Lucy ist eine wirklich tolle Protagonistin. Humorvoll, clever und mit ihrem ganz eigenen Kopf war sie mir sofort sympathisch. Ich konnte mich von Anfang an ganz hervorragend in sie hineinversetzen und fand sie einfach total erfrischend. Auch die verschiedenen Angehörigen ihrer völlig durchgeknallten Familie und all die anderen Charaktere fand ich grandios, vor allem weil sie einfach so dermaßen kurios sind.

Auch die Geschichte ist ziemlich kurios. Es gibt von allem etwas, seien es besondere Gaben, Familiendramen, Liebesgeschichten oder Mord- und Vermisstenfälle. Und Autorin Heather Webber versteht es wirklich vortrefflich all diese einzelnen Teile zu einer großartigen Geschichte zu verbinden – mit ganz viel Humor aber auch einige ernsteren und emotionaleren Szenen.

Alles in allem konnte mich Heather Webber mit „Im Auftrag der Liebe“ wirklich durch und durch begeistern. Es ist ein locker-leichtes, sehr humorvolles und unterhaltsames Buch und ich bin gespannt darauf mehr über Lucy Valentine zu lesen, zum Glück geht es ja bald mit „Eine zauberhafte Gabe“ weiter.

Veröffentlicht von Rike (Filia Libri)

20something | bibliomanisches Bücherfresserchen, Leseratte, Bibliophile | begeisterte Fantasy-Leserin, die auch gerne mal queerbeet liest | Studentin der Anglistik, Amerikanistik und Germanistik | bekloppter Sprachnerd, der zusätzlich noch Spanisch, Niederländisch und Russisch lernt | Serienjunkie, Geek (und manchmal Fan) Girl | Whovian | Chaotin | BookCrosserin | Bloggerin seit ca. 2005 und seit 2010 konstant auf Anima Libri - Buchseele

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