Rezension zu Auracle: Ein Mädchen, zwei Seelen, eine Liebe von Gina Rosati

Gina Rosati - Auracle: Ein Mädchen, zwei Seelen, eine LiebeLovelyBooks - In dein Regal stellenGina Rosati – Auracle: Ein Mädchen, zwei Seelen, eine Liebe
 
Originaltitel: Auracle
Verlag: Bloomoon
Format: Gebunden mit Schutzumschlag
Seiten: 368
ISBN: 978-3760789071
 
 
[mygenres]  
 

Zwei Seelen, ein Körper

Die 16-jährige Anna Rogan ist ein ganz normaler Teenager – hätte sie nicht die Gabe, unbemerkt ihren Körper zu verlassen. Astral besucht Annas Seele die entlegensten Winkel des Universums. Reisen, deren Schönheit Anna genießt, deren Gefahr sie jedoch übersieht – bis es zu spät ist.

Als Taylor, Annas Klassenkameradin, bei einem dramatischen Unfall ums Leben kommt, kann Anna plötzlich nicht mehr zurückkehren: Denn die umherwandernde Seele der Verstorbenen hat ihren Körper besetzt – und weigert sich mit aller Kraft, ihn zu verlassen. Hilflos muss Anna zusehen, wie sie sich einen Spaß daraus macht, ihr neues „Revier“ mit Piercings und Tattoos zu markieren. Doch als Taylor sich auch noch daran macht, Annas besten Freund Rei zu verführen, entspinnt sich ein mörderischer Zweikampf: um Annas Körper – und um Reis Herz.

 
 
Meinung:
 
Dieses Buch ist irgendwie, nun ja, in Ermangelung eines besseren Wortes, ’strange‘. Das gesamte Set-up inklusive Charaktere wirkte am Anfang irgendwie seltsam und war mir ziemlich suspekt, auch wenn ich keinen wirklichen Grund dafür nennen kann. Zwar sind Anna, Rei und Seth wirklich sympathisch und wirken von anfang an sehr realistisch, aber sie lassen sich einfach nicht einschätzen und dadurch ist es mir schwer gefallen mit ihnen warm zu werden.

Allerdings ist die Idee mit der Astralprojektion wirklich reizvoll und von der Autorin auch richtig ansprechend umgesetzt, sodass ich dieser ersten Distanziertheit zum Trotz weitergelesen habe und nach einer habe ich auch sehr gut in die Geschichte hinein gefunden, auch wenn ein wenig dieses strangen Gefühls die ganze Zeit über da geblieben ist.

Die Geschichte schwangt zwischen zwangloser Heiterkeit und melancholischer Gelassenheit, was manchmal einen etwas seltsamen Eindruck macht, alles in allem gelingt der Autorin die Balance allerdings relativ gut, sodass sich „Auracle“ meist sehr locker und humorvoll lesen lässt. Allerdings hatte ich das Gefühl, dass die Autorin hier ein bisschen viel des Guten an Problematiken rein geworfen hat.

So haben Anna und Co. nicht nur mit 08/15 Teenagerproblemen zu kämpfen und müssen die Unschuld ihres Freundes beweisen und irgendwie Taylors Seele aus Annas Körper heraus befördern, sondern Anna muss gleichzeitig auch noch mit ihrem alkoholkranken und mehr oder minder gewalttätigen Vater fertig werden. Letzteres war irgendwie ein bisschen zu viel des Guten.

Alles in allem hat „Auracle“ wirklich Spaß gemacht, aber ein paar Dinge waren eben einfach ’strange‘, sodass es nicht für die vollen fünf Sterne gereicht hat.
 
 


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4 Sterne - Sehr gut

 
 
Die Autorin
 
Die US-amerikanische Autorin Gina Rosati lebt gemeinsam mit ihrem Ehemann sowie ihren beiden Kindern in New Hampshire. Bevor sie ihr erstes Buch, den Jugendroman „Auracle“, schrieb, war sie unter Anderem als Sekretärin und Konditorin tätig. Noch heute arbeitet sie ehrenamtlich einen Tag in der Woche in einer Schulbibliothek.
 
 

Veröffentlicht von Rike

20something | bibliomanisches Bücherfresserchen, Leseratte, Bibliophile | begeisterte Fantasy-Leserin, die auch gerne mal queerbeet liest | Studentin der Anglistik, Amerikanistik und Germanistik | bekloppter Sprachnerd, der zusätzlich noch Spanisch, Niederländisch und Russisch lernt | Serienjunkie, Geek (und manchmal Fan) Girl | Whovian | Chaotin | BookCrosserin | Bloggerin seit ca. 2005 und seit 2010 konstant auf Anima Libri - Buchseele

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