Rezension zu Cocoon: Die Lichtfängerin von Gennifer Albin

Gennifer Albin - Cocoon: Die LichtfängerinAdd on GoodReadsGennifer Albin – Cocoon: Die Lichtfängerin
 
Originaltitel: Crewel
Verlag: Egmont Ink
Format: Gebunden mit Schutzumschlag
Seiten: 361
ISBN: 978-3863960285
 
 
[mygenres]  
 
 

Gefangen hinter Mauern wie aus Licht gesponnen, wagt sie den Kampf gegen die Tyrannei.

Arras ist eine kalte, lichtdurchflutete Welt, deren Bewohnern jede Selbstbestimmung genommen wurde – selbst im Tod ist niemand frei. Nur wenige können hoffen, durch die Gilde der Zwölf in den Heiligen Convent aufgenommen und damit für ein Leben in Luxus und Überfluss erwählt zu werden.

Doch Adelice ahnt, dass das scheinbare Privileg in Wirklichkeit Verdammnis bedeutet, schließlich hat niemand den Convent je wieder verlassen … So versucht sie vergebens, ihre seltene Begabung zu verbergen. Denn gesegnet mit der Fähigkeit, das Gewebe des Lebens zu flechten, Schicksalsfäden miteinander zu verweben oder einzelne daraus zu entfernen, ist sie genau das, wonach die Gilde seit Langem sucht.

Adelice kämpft um ihre Freiheit und das Leben ihrer Schwester und beginnt, die goldenen Fäden des Kokons zu zerreißen, der sie und die Menschen von Arras gefangen hält …

 
 
Meinung:
 
„Cocoon: Die Lichtfängerin“ ist ein Buch, das mich etwas zwiegespalten zurücklässt.

Einerseits ist die Welt, die Gennifer Albin hier geschaffen hat ein wahnsinnig faszinierendes Konstrukt, andererseits vergeht etwa das erste Drittel des Buchs, bevor man als Leser diese Welt auch nur ansatzweise durchschaut und auch dann gibt es vieles was erst im weiteren Verlauf des Buchs oder sogar erst im nächsten Band (hoffentlich?) geklärt werden. Trotzdem, oder gerade deswegen, bietet „Cocoon“ auch immer wieder einige wirklich gute Überraschungen.

Ähnlich erging es mir auch mit Albins Charakteren. Denn allen voran Adelice war mir anfangs eher weniger sympathisch und es hat eine Weile gedauert, bevor ich sie dann doch ins Herz geschlossen habe, genau wie ich eine Weile gebraucht habe, um mit den anderen Personen warm zu werden.

Doch wenn man es erst einmal geschafft hat in Albin fantastische Geschichte einzutauchen, dann hält „Cocoon: Die Lichtfängerin“ eine ganze Reihe großartiger Überraschungen, spannender Wendungen und atmosphärischer Momente bereit, von der sowieso an sich schon wirklich unglaublich innovativen und tollen Idee mal ganz abgesehen. Und dank des wirklich gemeinen Ende warte ich voller Spannung auf den nächsten Band!

Insgesamt gibt es daher von mir eine Empfehlung für dieses Buch, denn „Cocoon: Die Lichtfängerin“ kann trotz einzelner Schwächen im Großen und Ganzen doch überzeugen. Dafür gibt es von mir 4 von 5 möglichen Sternen und eine dicke Empfehlung an Fans phantastischer Dystopien!
 
 


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Mit herzlichem Dank an den Egmont Ink Verlag, der so freundlich war, mir dieses Rezensionsexemplar zur Verfügung zu stellen
Egmont Ink
 
 
4 Sterne - Sehr gut

 
 
Die Autorin
 
Gennifer Albin mag Kaffee. VIEL Kaffee. Und Schreiben bietet ihr die Möglichkeit, in Ruhe eine Tasse zu trinken, ohne von ihren Kindern überfallen zu werden. Noch mehr als Kaffee mag Gennifer nämlich Bücher. Zum Glück gibt es noch ihren Ehemann, der sie mit großem Enthusiasmus unterstützt – sein größter Traum ist es, auf einem Buchumschlag genannt zu werden: „Die Autorin lebt in Kansas, mit ihrem Ehemann, zwei Kindern und einer Dienstagskatze.“
„Cocoon – Die Lichtfängerin“ ist ihr erster Roman.
 
 

Veröffentlicht von Rike (Filia Libri)

20something | bibliomanisches Bücherfresserchen, Leseratte, Bibliophile | begeisterte Fantasy-Leserin, die auch gerne mal queerbeet liest | Studentin der Anglistik, Amerikanistik und Germanistik | bekloppter Sprachnerd, der zusätzlich noch Spanisch, Niederländisch und Russisch lernt | Serienjunkie, Geek (und manchmal Fan) Girl | Whovian | Chaotin | BookCrosserin | Bloggerin seit ca. 2005 und seit 2010 konstant auf Anima Libri - Buchseele

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1 Kommentare zu “Rezension zu Cocoon: Die Lichtfängerin von Gennifer Albin”

  1. Danke für Deine Rezension. Ich hab das Buch ja noch auf dem SuB und weiß jetzt wenigstens, dass der Anfang etwas schwierig ist, sich das Durchhalten aber auf alle Fälle lohnt 😉

    LG
    Moni

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