Rezension zu Das letzte Zeichen von Gemma Malley

Gemma Malley - Das letzte ZeichenAdd on GoodReadsGemma Malley – Das letzte Zeichen
 
Originaltitel: The Killables
Verlag: cbt
Format: Taschenbuch
Seiten: 352
ISBN: 978-3570308172
 
 

[mygenres] Band 1 der Serie „Das letzte Zeichen“
 
 

Ein tödliches Zeichen. Eine Liebe gegen alle Verbote

Wir schreiben das Jahr 2065. Nachdem Kriege und Terrorismus die Welt beinahe zerstört haben, wurde die Stadt gegründet, geführt durch eine Regierung, die das Böse ausmerzen und alle Menschen zu vollständig guten Wesen machen will. Evie arbeitet für das System und ist dafür zuständig, den Bürgern ihr Zeichen zuzuteilen: A, B, C – je nachdem, wie »gut« sie sind. Evie selbst gehört zur Elite und soll Lucas heiraten, ein mächtiges Regierungsmitglied. Doch Evie liebt Lucas’ Bruder Raffy. Da erhält Evie eine Änderungsmeldung: Sie soll Raffy ein neues Zeichen geben. Raffy wird als K eingestuft – K wie »Killable« – das Zeichen für den Tod

 
 
Meinung:
 
Ich habe bereits einiges von Gemma Malley gelesen. Um genau zu sein, alle ihre bisher veröffentlichten Dystopie-Romane. Und während mich The Declaration hellauf begeistert hat, fand ich die Fortsetzung The Resistance schon nicht mehr so gut und das Trilogie-Finale The Legacy sowie den alleinstehenden Roman The Returners fand ich sogar ziemlich blöd. Daher bin ich mit recht gemischten Gefühlen an Das letzte Zeichen heran gegangen und war mir erst gar nicht sicher, ob ich das Buch wirklich kaufen soll.

Der Trailer, den ich ja auch als „Trailer-Highlight“ auf der Startseite habe, hat mich dann allerdings doch so neugierig gemacht, dass ich mir das Buch zugelegt habe. Gestern um kurz vor Drei hab ich es aus dem Briefkasten geholt, um Neun waren die knapp 400 Seiten gelesen. Daraus folgt: Das Buch war überraschend gut!

Das letzte Zeichens bietet nicht wirklich etwas neues, viele Elemente sind bereits hinreichend aus anderen Dystopien bekannt: Es gibt menschenfressende Zombies/Mutanten/Ex-Menschen/Whatsoever, eine OP, um Menschen von überflüssigen Gefühlen zu befreien, eine hinter hohen Mauern abgeschottete und isolierte Gemeinde, strenge Regeln, die den Umgang untereinander und die Aufteilung in verschiedene Klassen definieren, solche Sachen eben.

Die gesamte Idee, dass die Amygdala als „Zentrum des Bösen“ aus den Gehirnen des Menschen entfernt werden kann, um alle Menschen gut zu machen, fand ich zwar interessant, stand ihr allerdings etwas skeptisch gegenüber. Immerhin leitet die Autorin das Buch mit einem Auszug aus dem englischen Wikipedia-Eintrag zur Amygdala ein und Wiki ist ja nun mal nicht unbedingt als zuverlässigste Quelle der Welt bekannt. Das hat dem Buch leider einen etwas faden Beigeschmack gegeben, der sich über lange Strecken auch hartnäckig gehalten hat.

Alles in allem hat sich Das letzte Zeichen aber gerade durch den wirklich tollen Schreibstil der Autorin als sehr lesenswert herausgestellt. Und auch wenn es zwischendurch immer wieder Passagen gab, die sich etwas gezogen haben oder kleinere Holprigkeiten aufgewiesen haben, hat es wirklich Spaß gemacht Das letzte Zeichen zu lesen. Daher gibt es 4,5 von 5 Punkten für dieses Buch.
 
 


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5 Sterne - Super

 
 
Die Autorin
 
Gemma Malley wusste schon als Kind, dass sie später Autorin werden würde. Sie studierte Philosophie in Reading, wo sie sich einer Band anschloss, mit der sie in Frankreich und Japan auf Tournee ging. Anschließend arbeitete sie als Journalistin und Beamtin, bevor sie sich endgültig dem Schreiben zuwandte. Gemma Malley lebt mit ihrer Familie in London.
 
 

Veröffentlicht von Rike

20something | bibliomanisches Bücherfresserchen, Leseratte, Bibliophile | begeisterte Fantasy-Leserin, die auch gerne mal queerbeet liest | Studentin der Anglistik, Amerikanistik und Germanistik | bekloppter Sprachnerd, der zusätzlich noch Spanisch, Niederländisch und Russisch lernt | Serienjunkie, Geek (und manchmal Fan) Girl | Whovian | Chaotin | BookCrosserin | Bloggerin seit ca. 2005 und seit 2010 konstant auf Anima Libri - Buchseele

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