Rezension zu Der Shakespeare-Dieb von Gary Blackwood

Ein nettes Kinder-/Jugendbuch, das spielerisch in die Welt Shakespeares entführt und seinen Lesern mit viel Witz und Humor die elisabethanische Welt des berühmten Dichter und Autors näherbringt.

Im Zentrum der Geschichte steht der junge Hotte, ein Waise, der eigentlich nur von einer normalen Familie adoptiert werden will. Stattdessen wird er als billige Arbeitskraft missbraucht und landet nach ein paar Jahren bei dem geheimnisvollen Falconer, der ihn dazu benutzen möchte, ein neues Theaterstück zu stehlen – dabei geht es um kein geringeres Stück als „Hamlet“ von William Shakespeare.

Hotte ist ein wirklich sympathischer Protagonist, mit dem man schnell mitfiebern kann und an dessen Seite es großen Spaß macht, sich in dieses für uns so völlig fremde Zeitalter entführen zu lassen. Und das erweckt Gary Blackwood hier sehr gekonnt zum Leben, Hottes Welt wirkt greifbar und faszinierend.

Alles in allem ist Gary Blackwoods „Der Shakespeare-Dieb“ wirklich ein sehr gelungener Roman, der nicht nur junge Leseratten unterhalten kann.

Veröffentlicht von Rike

20something | bibliomanisches Bücherfresserchen, Leseratte, Bibliophile | begeisterte Fantasy-Leserin, die auch gerne mal queerbeet liest | Studentin der Anglistik, Amerikanistik und Germanistik | bekloppter Sprachnerd, der zusätzlich noch Spanisch, Niederländisch und Russisch lernt | Serienjunkie, Geek (und manchmal Fan) Girl | Whovian | Chaotin | BookCrosserin | Bloggerin seit ca. 2005 und seit 2010 konstant auf Anima Libri - Buchseele

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