Rezension zu Stille Nacht: Die Weihnachtsgeschichte ohne Worte von Frank Flöthmann

Auf 168 Seiten erzählt Frank Flöthmann auf seine ganz und gar unverwechselbare Art und Weise eine der wohl bekanntesten Geschichten der Menschheit: Die Weihnachtsgeschichte nach Lukas. Und das ganz und gar ohne Worte. Herrlich.

Schon mit „Grimms Märchen ohne Worte“ konnte mich der Comiczeichner voll und ganz begeistern und mit „Stille Nacht: Die Weihnachtsgeschichte ohne Worte“ legt Frank Flöthmann nun noch einmal eins drauf, denn seine Comicadaption der Geschichte aus dem Lukas Evangelium ist wirklich grandios.

Die hochstilisierten, Piktogramm-ähnlichen Zeichnungen in blau, weiß, schwarz und rot sind schlicht und gerade durch diese Schlichtheit lassen sie jede Menge Spielraum für die Phantasie des Lesers – und den Augen zwinkernden Humor des Zeichners.

Frank Floethmann - Stille Nacht Auszug

Daher ist „Stille Nacht“ nicht einfach nur eine schnöde Nacherzählung der Weihnachtsgeschichte sondern kommt mit vielen kleinen Spitzen und humorvollen Anspielungen daher. Ansonsten wären mit der Geschichte wohl auch kaum knapp 170 Seiten zu füllen gewesen.

So aber ist „Stille Nacht: Die Weihnachtsgeschichte ohne Worte“ von Frank Flöthmann von der ersten bis zur letzten Seite ein absolutes Highlight, witzig und überraschend, genau das richtige Buch, um es in der Weihnachtszeit zu verschenken – und da es ohne Worte auskommt auch für Lesemuffel geeignet 😉

Veröffentlicht von Rike (Filia Libri)

20something | bibliomanisches Bücherfresserchen, Leseratte, Bibliophile | begeisterte Fantasy-Leserin, die auch gerne mal queerbeet liest | Studentin der Anglistik, Amerikanistik und Germanistik | bekloppter Sprachnerd, der zusätzlich noch Spanisch, Niederländisch und Russisch lernt | Serienjunkie, Geek (und manchmal Fan) Girl | Whovian | Chaotin | BookCrosserin | Bloggerin seit ca. 2005 und seit 2010 konstant auf Anima Libri - Buchseele

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