[>1000 Worte] Rezension zu Macha von Flora Grimaldi und Maike Plenzke

Eigentlich ist „Macha“ von Flora Grimaldi und Maike Plenzke ja nach „Bran“ erschienen. Allerdings habe ich die Geschichte von Macha vor der von Bran gelesen, hauptsächlich, weil meine Bestellung von letzterem einfach nicht ankam und ich zu neugierig war. Da „Macha“ allerdings auch sowieso ein Prequel zu „Bran“ ist, macht das wirklich gar nichts, man kann die beiden Comics in jeder beliebigen Reihenfolge lesen.

„Macha“ erzählt die Geschichte der Insel Errace, einem friedlichen Flecken Land, auf dem allerlei magische Geschöpfe leben. Bis eines Tage die Menschen im Namen des Königs auf der Insel landen und für sich beanspruchen. Und obwohl die ursprünglichen Bewohner ihnen einen Teil der Insel überlassen, reicht das den Menschen natürlich nicht, sie wollen alles und so wird aus dem paradiesischen Errace der Schauplatz blutiger Auseinandersetzungen.

Die Geschichte beginnt mit der Landung der ersten Menschen auf der Insel und springt dann 50 Jahre weiter, zu Macha, einer jungen Heilerin und Fuchs-Gestaltwandlerin, die mit ihre Gefährten Ronan in den eskalierenden Konflikt mit den Menschen gerät. So wird Macha mit der Raffgier und Habsucht der Menschen konfrontiert, mit Betrug und Verlust, der Liebe und dem Tod. All das erzählt Flora Grimaldi in einer von Maike Plenzke wunderschön illustrierten und colorierten Geschichte, die mich von Anfang an fasziniert hat.

Allerdings gibt es Kritikpunkte: Zum einen war mir die magische Seite der Geschichte hier und da einen Tacken zu konfus, da wäre etwas mehr Erklärung ganz wünschenswert gewesen. Zum anderen, und dieser Punkt geht Hand in Hand mit dem ersten, ist der Comic einfach wahnsinnig kurz. Dabei hätte ich noch deutlich länger in die Welt der Insel Errace eintauchen können und ich denke auch, dass Machas Geschichte Stoff für mehr Seiten geboten hätte. Aber immerhin gibt es ja noch „Bran“, zu dem es übrigens nächste Woche eine Rezension geben wird!

Alles in allem ist „Macha“ von Flora Grimaldi und Maike Plenzke daher definitiv eine klare Empfehlung von mir, denn auch wenn der Comic etwas kurz geraten ist, ist er einfach magisch und wunderschön zu lesen und anzusehen. Sicherlich auf Grund der Länge auch ein sehr empfehlenswertes Werk für Leute, die mal ins Genre Comic/Graphic Novel hineinschnuppern wollen, aber auch für Fans des Genres eine Bereicherung!

Für Fans von…

  • Fantasy-Comics!
  • tollen Farben
  • Magie & Gestaltwandlern

Was andere Blogger sagen:

Sara von Buchstabenstadt | Philip von Book Walk

Habt ihr das Buch gelesen und rezensiert? Dann lasst mir doch einen Kommentar da und ich verlinke eure Rezension hier 😊

Veröffentlicht von Rike

20something | bibliomanisches Bücherfresserchen, Leseratte, Bibliophile | begeisterte Fantasy-Leserin, die auch gerne mal queerbeet liest | Studentin der Anglistik, Amerikanistik und Germanistik | bekloppter Sprachnerd, der zusätzlich noch Spanisch, Niederländisch und Russisch lernt | Serienjunkie, Geek (und manchmal Fan) Girl | Whovian | Chaotin | BookCrosserin | Bloggerin seit ca. 2005 und seit 2010 konstant auf Anima Libri - Buchseele

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