Rezension zu Zeitenzauber: Die goldene Brücke von Eva Völler

Eva Völler - Zeitenzauber: Die goldene BrückeLovelyBooks - In dein Regal stellenEva Völler – Zeitenzauber: Die goldene Brücke
 
Verlag: Baumhaus
Format: Gebunden mit Schutzumschlag
Seiten: 320
ISBN: 978-3833901683
 
 

[mygenres] Band 2 der Serie „Zeitenzauber“
 
 
 

Nachdem Anna sich dem Geheimbund der Zeitwächter angeschlossen hat, lässt das nächste Abenteuer nicht lange auf sich warten. Mitten in ihrer Abiturprüfung ereilt sie eine Schreckensnachricht aus Paris: Sebastiano ist verschollen – und zwar im 17. Jahrhundert! Anna begibt sich auf eine gefährliche Reise und findet ihren Freund tatsächlich in Paris wieder. Doch es gibt ein neues Problem: Er hält sich für einen Musketier und hat keine Ahnung, wer Anna ist. Schafft sie es, seinem Gedächtnis auf die Sprünge zu helfen?

 
 
Meinung:
 
Ich war von Eva Völlers erstem Zeitenzauber-Buch wirklich hellauf begeistert. „Zeitenzauber: Die magische Gondel“ ist ein rundum wundervolles Buch – nicht nur, weil es in Venedig spielt und damit meine absolute Lieblingsstadt als Szenerie hat. Daher war ich entsprechend gespannt auf diesen zweiten Band und konnte es kaum erwarten „Zeitenzauber: Die goldene Brücke“ in Händen zu halten. Leider konnte die Fortsetzung nicht so ganz mit dem ersten Band mithalten.

Von der ersten Seite an hatte ich Probleme wieder in die Geschichte hinein zu finden. Denn auch wenn die Inhaltsangabe etwas von „das nächste Abenteuer [lässt] nicht lange auf sich warten“ sagt, ist zwischen den beiden Bänden doch irgendwie und einfach so über ein Jahr Zeit vergangen. Und gerade weil das nicht einmal großartig erwähnt wurde, fehlte mir einfach etwas der Anschluss. Vor allem für die Weiterentwicklung der Beziehungen zwischen den Charakteren, gerade der zwischen Anna und Sebastiano, sollte dieses Jahr eigentlich von großer Bedeutung gewesen sein, aber irgendwie wird es einfach völlig unter den Tisch fallen gelassen.

Generell hatte ich irgendwie Probleme mit der „Liebesgeschichte“, denn der Funke wollte hier irgendwie einfach nicht mehr überspringen. Zwar wird recht großzügig mit dem Wort „Liebe“ herum geschmissen, aber so richtig knistern wollte es zwischen Anna und Sebastiano nicht. Zwar fand ich beide Charaktere, besonders aber Anna, der man anmerkt, dass sie über das vergangene Jahr doch irgendwie erwachsen geworden ist, überaus sympathisch, nur die Chemie zwischen ihnen konnte ich ihnen einfach nicht abkaufen.

Auch die Geschichte ist nicht ganz so rund gewesen, wie im ersten Band. Zwar war sie alles in allem spannend und amüsant, gerade die Parallelen zu Alexandre Dumas‘ „Die Drei Musketiere“ waren wirklich unterhaltsam, aber leider gab es einige Längen, Stellen, an denen die Handlung recht zäh war, während das Ende dann wieder ein wenig übereilt wirkte im Vergleich zum vorherigen Handlungstempo.

Alles in allem fand ich „Zeitenzauber: Die goldene Brücke“ witzig, unterhaltsam und kurzweilig, an den ersten Band konnte Eva Völler mit diesem Buch in meinen Augen aber leider nicht anknüpfen.
 
 


 
 
4 Sterne - Sehr gut

 
 
Die Autorin
 
Eva Völler hat sich schon als Kind gern Geschichten ausgedacht. Trotzdem verdiente sie zunächst als Richterin und Rechtsanwältin ihre Brötchen, bevor sie die Juristerei endgültig an den Nagel hängte. „Vom Bücherschreiben kriegt man einfach bessere Laune als von Rechtsstreitigkeiten. Und man kann jedes Mal selbst bestimmen, wie es am Ende ausgeht.“
Die Autorin lebt mit ihren Kindern am Rande der Rhön in Hessen.
 
 

Veröffentlicht von Rike

20something | bibliomanisches Bücherfresserchen, Leseratte, Bibliophile | begeisterte Fantasy-Leserin, die auch gerne mal queerbeet liest | Studentin der Anglistik, Amerikanistik und Germanistik | bekloppter Sprachnerd, der zusätzlich noch Spanisch, Niederländisch und Russisch lernt | Serienjunkie, Geek (und manchmal Fan) Girl | Whovian | Chaotin | BookCrosserin | Bloggerin seit ca. 2005 und seit 2010 konstant auf Anima Libri - Buchseele

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3 Kommentare zu “Rezension zu Zeitenzauber: Die goldene Brücke von Eva Völler”

  1. Ich habe Zeitenzauber bis jetzt noch nicht gelesen. Ich wollte einmal fragen ob du denkst das es ähnlich wie Rubinrot ect von Kerstin Gier ist. Ich habe immer so den Eindruck wenn ich den Klappentext lese.

    1. Hm… Ich weiß nicht. Natürlich geht es bei beiden Büchern um eine Zeitreisegeheimgesellschaft und es gibt eine Romanze, aber eigentlich ist das auch schon alles an Gemeinsamkeiten, bei Zeitenzauber liegt sehr viel mehr Fokus auf dem Historischen, jeder Band spielt ja komplett in einer einzigen Epoche und auch jeweils in einer „besonderen“ Stadt (Venedig, Paris), während es bei Rubinrot etc ja relativ kreuz und quer geht und es mehr ums „große Ganze“ geht, ums Abenteuer.

      Hilft dir das irgendwie weiter? ^^

  2. das ist bestimmt ein tolles Buch für meine Nichte. Ich suche immer noch ein Geburtstagsgeschenk.
    Danke für die Rezi

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