Rezension zu Rapunzels Ende von Eva Klingler

Der dritte Krimi von Eva Klingler in der Reihe um Swentja Tobler. Diesmal wird die Leiche einer Verlegerin im Schacht einer alten Mühle in der Hugenottensiedlung Friedrichstal gefunden. Eine Frau, die niemand so richtig leiden konnte, außer vielleicht einer ihrer Autoren, der zufällig der Neffe von Swentjas Ehemann ist. Diese Tatsache alleine ist schon Grund genug für Swentja, ihre Nase in die Hintergründe des Falles zu stecken.

Mit Swentja Tobler hat Eva Klingler einen ganz neuen Typ der Hobbydetektivin geschaffen. Eine, auf den ersten Blick sehr unsympathische Frau, eingebildet, reich und hochnäsig, die auf alle hinabblickt, die keine teure Designermode tragen und sehr froh darüber ist, nicht arbeiten zu müssen und auch sonst keiner Tätigkeit nachgeht, kurzum , eine richtige Zicke. Doch scheint ihrem Leben etwas zu fehlen, was sie niemals zugeben würde, sie aber dazu veranlasst, sich immer wieder in die Ermittlungen der Polizei einzumischen. Und dabei offenbart sich plötzlich, dass auch Swentja durchaus zu Mitgefühl fähig ist und sich in Andere hineinversetzen kann, auch wenn sie nicht aus ihren Kreisen stammen.

Ein sehr spannendes Buch, mit überraschenden Wendungen, viel trockenem Humor, einer Liebesgeschichte und einem unerwarteten Ende.

Veröffentlicht von ChristineBorg

ChristineBorg aka Frau Borg brachte als Krimi-Rezensentin etwas Abwechslung in die Buchauswahl auf "Anima Libri - Buchseele". Ihre Spezialität: Regionalkrimis deutschsprachiger Autorinnen. Frau Borg ist nicht länger als Rezensentin für diesen Blog tätig.

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