Rezension zu Taken: Das erfrorene Land von Erin Bowman

Eigentlich gefiel mir der erste Band von Erin Bowmans Serie „Das Laicos-Projekt“ ja gar nicht so schlecht. Nur leider passte das Tempo für meinen Geschmack vorne und hinten nicht. Daher war ich etwas zwiegespalten in meinen Erwartungen an den zweiten Band, „Taken: Das erfrorene Land“.

Und leider hatte ich auch hier wieder Probleme mit dem Tempo bzw. dem Spannungsaufbau. Nein, langweilig war das Buch beim besten Willen nicht, vorhersehbar auch nicht, aber irgendwie war die erste Hälfte trotzdem nicht so richtig fesselnd.

Ich hatte zwar bei weitem nicht das Gefühl, ich müsste mich durch die Geschichte hindurchkämpfen, aber bis irgendwann endlich mal dieser eine gewisse Funken übergesprungen ist, hat es trotzdem relativ lange gedauert.

Danach wird „Taken: Das erfrorene Land“ allerdings wirklich spannend und die Handlung spitzt sich zu und konnte mich auch ganz und gar in ihren Bann ziehen, denn hier warten einige interessante und überraschende Entwicklungen auf.

Gleichzeitig gab es aber natürlich auch diesen irgendwie doch recht nervigen Teil mit den Liebeleien der Charakteren… Die Charaktere an sich fand ich gut, nicht überragend, aber gut, nur ihr (romantisches) Miteinander ist mir stellenweise doch irgendwie auf den Geist gegangen.

Alles in allem keine schlechte Fortsetzung, aber Erin Bowman hat hier eindeutig noch ordentlich Luft nach oben und die Qualität des Romans ist nicht gerade konstant. Mal schauen, was der nächste Band bringen wird 😉

Veröffentlicht von Rike (Filia Libri)

20something | bibliomanisches Bücherfresserchen, Leseratte, Bibliophile | begeisterte Fantasy-Leserin, die auch gerne mal queerbeet liest | Studentin der Anglistik, Amerikanistik und Germanistik | bekloppter Sprachnerd, der zusätzlich noch Spanisch, Niederländisch und Russisch lernt | Serienjunkie, Geek (und manchmal Fan) Girl | Whovian | Chaotin | BookCrosserin | Bloggerin seit ca. 2005 und seit 2010 konstant auf Anima Libri - Buchseele

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