Rezension zu Der Weg in die Dunkelheit: Die Erwählte von Erica O’Rourke

Dieses Buch war leider einfach so gar nicht meins. Ich hatte von Anfang an totale Schwierigkeiten mit dem Buch und habe verdammt viele Anläufe gebraucht, um es dann tatsächlich einmal durchzulesen. Dabei kann ich gar nicht genau sagen, was Schuld an dieser „Abneigung“ dem Buch gegenüber war. Ich hatte einfach unglaubliche Schwierigkeiten mich auf das Buch einzulassen und eine Verbindung zu dieser Geschichte aufzubauen.

Und leider zog sich dieses Problem durchs gesamte Buch. Zwar fand ich die Protagonistin Mo sehr sympatisch und sehr überzeugend gezeichnet, ansonsten hat es mit der Geschichte aber an allen Ecken und Enden gehapert. Mos Liebeleien beispielsweise fand ich nicht etwa nervig, weil es sich um eine Dreiecksbeziehung handelt, sondern weil es sich anfühlte, als wäre die Romanze einfach an die restliche Geschichte drangeklascht ohne wirklich darin eingearbeitet zu sein, so nach dem Motto ‚Ich muss jetzt unbedingt noch Romantik rein bringen, damit mein Buch abgerundet wird‘.

Dazu kam, dass mich die ganze Fantasy-Seite des Buchs einfach total kalt gelassen hat. Ja, die Welt steht vor dem Untergang, ja irgendwie herrscht krieg, ja irgendwie sollte das die Hauptstory des Buchs sein, aber ganz ehrlich? Ich könnt immer noch nicht sagen, worum es in diesem Buch Fantasy-mäßig eigentlich geht.

Es ist nicht so, dass mich an dem Buch irgendetwas wirklich gestört hat, sodass ich es am liebsten einfach weggelegt hätte. Es ist einfach so, dass mich das Buch rundherum kalt gelassen hat und mich auf keiner Ebene wirklich in seinen Bann ziehen konnte.

Daher gibt es von mir leider keine Empfehlung für „Der Weg in die Dunkelheit: Die Erwählte“, es gibt aber auch keine explizite „Nicht-Warnung“, weil ich eben auch nicht sagen kann, was genau mich eigentlich so gestört hat. Von daher: Wer sowas mag, der solls einfach mal versuchen…

Veröffentlicht von Rike (Filia Libri)

20something | bibliomanisches Bücherfresserchen, Leseratte, Bibliophile | begeisterte Fantasy-Leserin, die auch gerne mal queerbeet liest | Studentin der Anglistik, Amerikanistik und Germanistik | bekloppter Sprachnerd, der zusätzlich noch Spanisch, Niederländisch und Russisch lernt | Serienjunkie, Geek (und manchmal Fan) Girl | Whovian | Chaotin | BookCrosserin | Bloggerin seit ca. 2005 und seit 2010 konstant auf Anima Libri - Buchseele

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2 Kommentare zu “Rezension zu Der Weg in die Dunkelheit: Die Erwählte von Erica O’Rourke”

  1. Ging mir ganz genauso. Und ich wollte schon an mir zweifeln, weil ich das ganze Magieding nicht so richtig verstanden habe. Es ist aber ohnehin nur zweitrangig, denke ich.

    1. Ja, irgendwie ist es das wirklich… Also, zweitrangig. Nur leider kann ich mit dem Rest der Geschichte eben auch nicht wirklich etwas anfangen. Aber ich bin froh, dass ich nicht als Einzige so Probleme mit dem Magieding hatte ^^

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