Rezension zu Fatale Folgen von Ellen Puffpaff

Alexandra Zipres, in Hamburg lebend, geschieden, alleinerziehende Mutter eines fünfjährigen Sohnes, hat vor ihrer Scheidung einen Thriller geschrieben. Damals lebte sie noch in einem idyllischen Dorf in ihrem Traumhaus, dort spielt auch ihr Buch. Plötzlich bekommt sie nächtliche Anrufe, seltsame Post und einige Szenen aus ihrem Buch werden nachgestellt. Auf einmal ist jeder in ihrer Umgebung verdächtig. Weder ihrem Exmann, noch ihrem besonders anhänglich Kollegen kann sie noch vertrauen, selbst der Polizist, der die Vorfälle überprüft, hat eine dunkle Vergangenheit.

Ellen Puffpaff hat mit Alexandra Zipres eine Hauptfigur geschaffen, die mich oft an den Rand meines Verständnisses gebracht hat. So vollkommen ohne Selbstbewusstsein und so abhängig von Anderen, war sie für mich nur schwer zu verstehen und ihre Handlungen nachzuvollziehen. Auch im Ablauf des Geschehens, fehlte mir der rote Faden. Es wurde wichtige Dinge entdeckt, die dann lange Zeit keine Rolle mehr spielten, sodass man als Leser schon richtig ungeduldig wurde. Die übrigen Akteure lernt man leider nur aus der Sicht der Hauptfigur kennen, sodass sie kein Eigenleben entwickeln und man als Leser auch kein Verständnis für ihre Aktionen entwickeln kann.

Trotz einiger sehr spannender Passagen, für mich kein großes Lesevergnügen.

Veröffentlicht von Rike (Filia Libri)

20something | bibliomanisches Bücherfresserchen, Leseratte, Bibliophile | begeisterte Fantasy-Leserin, die auch gerne mal queerbeet liest | Studentin der Anglistik, Amerikanistik und Germanistik | bekloppter Sprachnerd, der zusätzlich noch Spanisch, Niederländisch und Russisch lernt | Serienjunkie, Geek (und manchmal Fan) Girl | Whovian | Chaotin | BookCrosserin | Bloggerin seit ca. 2005 und seit 2010 konstant auf Anima Libri - Buchseele

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