Rezension zu Unglückskeks von Ella Danz

Endlich wieder ein neuer Fall für den kochenden Kommissar Georg Angermüller, den es vor vielen Jahren, der Liebe wegen, aus dem Süddeutschen nach Lübeck verschlagen hat. Quasi im Vorbeifahren aufgegabelt, denn als er von einem Wochenendausflug mit seinen Töchtern im Zug zurück nach Lübeck sitzt, liegt kurz vor Bad Schwartau ein toter Chinese auf dem Gleis.

Aber nicht nur Angermüller kocht diesmal, sondern auch die zweite Hauptfigur in diesem Buch, Marlene, kocht gerne und gut und nutzt dies, um ab und zu Abstand zu ihren aktuellen Problemen zu gewinnen. Sie lebt für einige Zeit, mit ihrer Lebensgefährtin Sophie, im Haus ihrer Tante in der Nähe von Bad Schwartau, wo sie auch ihre Jugend verbracht hat. Sophie hatte einen schweren Fahrradunfall und kann seitdem nicht mehr sprechen. Ausgerechnet sie beobachtet nun merkwürdige Vorgänge im gegenüberliegenden Chinarestaurant und bemüht sich verzweifelt ihre Beobachtungen mitzuteilen.

Kommissar Angermüller versucht unterdessen mit seinem Team, die Identität des toten Chinesen festzustellen, während Marlene merkwürdige Besuche ehemaliger Klassenkameraden bekommt.

Wieder ein rundum guter Krimi von Ella Danz, in dem Spannung, Kochrezepte und Familiäres zu einer runden Geschichte werden. Obwohl bereits der achte Fall von Georg Angermüller, kann man dieses Buch auch sehr gut, ohne seine Vorgänger zu kennen, lesen.

Veröffentlicht von ChristineBorg

ChristineBorg aka Frau Borg brachte als Krimi-Rezensentin etwas Abwechslung in die Buchauswahl auf "Anima Libri - Buchseele". Ihre Spezialität: Regionalkrimis deutschsprachiger Autorinnen. Frau Borg ist nicht länger als Rezensentin für diesen Blog tätig.

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