Rezension zu Das Dorf der Mörder von Elisabeth Herrmann

Im Berliner Tierpark geschieht ein bestialischer Mord und ziemlich schnell hat man die geständige Mörderin gefunden. Die junge Srteifenpolizistin Sanela Beara hat starke Zweifel an diesem schnellen Ergebnis, schließlich war sie als erste am Tatort und hat ganz andere Eindrücke bekommen. Also beschließt sie, trotz gegenteiliger Anweisungen, auf eigene Faust weiter zu ermitteln. Zur gleichen Zeit muss sich der junge Psychiater Jeremy Saaler mit der geständigen Mörderin auseinandersetzen, um mit seinem Chef ein Gutachten für die Gerichtsverhandlung zu erstellen. Auch er bekommt mehr und mehr Zweifel an der Schuld der Angekalgten. Beider Nachforschungen führen in ein aussterbendes brandenburgisches Dorf.

Dies ist nicht das erste Buch, welches ich von Elisabeth Herrmann gelesen habe und meine Ansprüche waren entsprechend hoch. Sie wurden nicht enttäuscht. Elisabeth Herrman hat eine klare Sprache und versteht es wunderbar ihre Protagonisten zum Leben zu erwecken. Diesmal sind es zwei, gleichwertige Figuren, die auf unterschiedlichen Wegen ihr Ziel verfolgen, was dem Leser einen Einblick von verschiedenen Seiten in das Geschehen ermöglicht. Wunderbar wird auch die bedrückende Atmosphäre in dem Dorf beschrieben, indem alles angefangen hat und auch ein Ende findet. Die Spannung wird langsam, aber kontinuierlich aufgebaut und auf einmal hat man den Punkt erreicht, an dem man das Buch erst wieder weglegt, wenn die letzte Zeile gelesen ist. Ein weiterer lesenswerter Krimi von Elisabeth Herrmann!

Veröffentlicht von ChristineBorg

ChristineBorg aka Frau Borg brachte als Krimi-Rezensentin etwas Abwechslung in die Buchauswahl auf "Anima Libri - Buchseele". Ihre Spezialität: Regionalkrimis deutschsprachiger Autorinnen. Frau Borg ist nicht länger als Rezensentin für diesen Blog tätig.

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