Rezension zu Die Frau, die nie fror von Elisabeth Elo

Bei diesem Buch habe ich ehrlich gesagt etwas ganz, ganz anderes erwartet… Anhand von Cover, Titel und Inhaltsangabe hätte ich gedacht, dass es sich hier um einen durchaus auch amüsanten Unterhaltungsroman handelt. Was sich stattdessen zwischen diesen Buchdeckeln verbirgt, ist eine Geschichte, die eigentlich schon eher als Krimi/Thriller durchgeht und damit nun nicht wirklich meins ist…

Schlecht war das Buch allerdings nicht. Elisabeth Elos Debütroman ist ungewöhnlich, gut geschrieben und spannend – zumindest meistens, denn leider gibt es gerade in der ersten Hälfte doch die eine oder andere Länge, die es mir, zusammen mit der Tatsache, dass ich einfach etwas anderes erwartet hatte, schwer gemacht hat, wirklich den Einstieg in dieses Buch zu finden.

Trotzdem konnte mich „Die Frau, die nie fror“ alles in allem durchaus überzeugen. Mir hat die Geschichte dafür, dass ich mit diesem Genre eigentlich nichts anfangen kann, ausgesprochen gut gefallen und sieht man mal von einigen anfänglichen Holprigkeiten und Längen ab, ist der Roman auch gut geschrieben.

Veröffentlicht von Rike

20something | bibliomanisches Bücherfresserchen, Leseratte, Bibliophile | begeisterte Fantasy-Leserin, die auch gerne mal queerbeet liest | Studentin der Anglistik, Amerikanistik und Germanistik | bekloppter Sprachnerd, der zusätzlich noch Spanisch, Niederländisch und Russisch lernt | Serienjunkie, Geek (und manchmal Fan) Girl | Whovian | Chaotin | BookCrosserin | Bloggerin seit ca. 2005 und seit 2010 konstant auf Anima Libri - Buchseele

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