Rezension zu Winterglanz von Elin Hilderbrand

Eigentlich ist Kelley Quinn recht glücklich. Klar, die Sache mit dem Geld läuft nicht ganz so wie geplant, irgendwie ist sein Winter Street Inn bei weitem nicht so profitabel wie es sein sollte, aber sonst ist alles super. Naja, bis er seine Frau mit dem Weihnachtsmann im Bett erwischt. Nicht dem echten natürlich, sondern dem Typen, der seit Jahren Santa Claus auf der Weihnachtsfeier des Inns spielt und mit dem seine Ehefrau nun einen Tag vor Heiligabend abhaut. Aber zumindest gibt es da ja noch die lieben, nicht mehr ganz so kleinen Kinder. Nur dass auch die allesamt so ihre Probleme haben. Dazu kommt noch die Mutter der Kinder, Kelleys Exfrau und Jubel, Trubel, Heiterkeit während der Weihnachtstage sind gesichert.

Ich weiß ja nicht, aber so wirklich etwas anfangen konnte ich mit Elin Hilderbrands „Winterglanz“ nicht. Eigentlich fing das Buch richtig vielversprechend an, klar, die Situation ist ziemlich typisch für einen Chick-Lit-Roman und nach den ersten paar Kapiteln weiß man genau, in welche Richtung sich alles entwickeln wird, aber die vielen verschiedenen Figuren waren interessant, die Dynamiken zwischen ihnen hatten ordentlich Konfliktpotential und waren dabei erstaunlich abwechslungsreich, so ganz im Gegensatz zu „Das Sommerversprechen„, bei dem ich von Anfang an nicht mit der Protagonistin klar gekommen bin.

ABER meine Begeisterung hat leider auch hier wieder wahnsinnig schnell nachgelassen, ohne dass ich mit absoluter Sicherheit sagen könnte, was sich da so plötzlich verändert hat. Irgendwann konnten mich die Charaktere allerdings nicht länger begeistern, die Geschichte hatte überhaupt nichts überzeugendes mehr an sich und alles in allem konnte mich das Buch einfach nicht mehr fesseln. Irgendwie wirkte nach einer Weile alles an diesem Roman flach und erzwungen, der anfängliche Humor war verflogen und *puff* das war es für mich und das Buch.

Alles in allem konnte ich mit Elin Hilderbrands „Winterglanz“ also leider einfach nichts anfangen, so vielversprechend wie ich den Roman auch fand, so schwach hat er sich dann entwickelt, von dem komischen quasi nicht vorhandenen Ende will ich dabei gar nicht erst anfangen. Schade, aber mein Buch war das hier eindeutig nicht und daher gibt es von mir auch keine Empfehlung dafür…

Veröffentlicht von Rike

20something | bibliomanisches Bücherfresserchen, Leseratte, Bibliophile | begeisterte Fantasy-Leserin, die auch gerne mal queerbeet liest | Studentin der Anglistik, Amerikanistik und Germanistik | bekloppter Sprachnerd, der zusätzlich noch Spanisch, Niederländisch und Russisch lernt | Serienjunkie, Geek (und manchmal Fan) Girl | Whovian | Chaotin | BookCrosserin | Bloggerin seit ca. 2005 und seit 2010 konstant auf Anima Libri - Buchseele

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