Rezension zu Die unverhofften Zutaten des Glücks von Deborah McKinlay

Was mich doch wirklich sehr positiv überrascht hat, war die Tatsache, dass es sich bei diesem Buch tatsächlich nicht um einen Liebesroman handelt. Denn nach der Inhaltsgabe bin ich doch eher davon ausgegangen, dass „Die unverhofften Zutaten des Glücks“ eine nicht unkitschige Geschichte voller Herzschmerz sein wird. Dass es aber viel mehr ein unterhaltsamer Selbstfindungsroman ist, hat mich doch ziemlich begeistert.

Deborah McKinlay hat mit ihrem Roman eine lockere, leichte Lektüre geschaffen, die mich sehr gut unterhalten hat. Denn die Autorin versteht es glaubwürdige Charaktere zu schaffen, für die man als Leser schnell Sympathien entwickelt und deren Entwicklungen, die ja im Zentrum des Romans stehen, sehr realistisch und nachvollziehbar dargestellt werden. Lediglich eine Sache hat mich dabei ziemlich gestört: Wie fürchterlich alt sich Eve und Jack im Vergleich zu ihrem tatsächlichen Alter teilweise verhalten – manchmal kamen sie mir definitiv eher wie 60/70 vor denn wie Ende 40.

Trotzdem fand ich „Die unverhofften Zutaten des Glücks“ von Deborah McKinlay wirklich gut, es ist eine unterhaltsame, kurzweilige Geschichte, die hier und da evtl. etwas trocken wirkt, mich alles in allem aber durchaus überzeugen konnte – vor allem, weil es eben keine kitschige Liebesgeschichte ist.

Veröffentlicht von Rike (Filia Libri)

20something | bibliomanisches Bücherfresserchen, Leseratte, Bibliophile | begeisterte Fantasy-Leserin, die auch gerne mal queerbeet liest | Studentin der Anglistik, Amerikanistik und Germanistik | bekloppter Sprachnerd, der zusätzlich noch Spanisch, Niederländisch und Russisch lernt | Serienjunkie, Geek (und manchmal Fan) Girl | Whovian | Chaotin | BookCrosserin | Bloggerin seit ca. 2005 und seit 2010 konstant auf Anima Libri - Buchseele

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