Rezension zu Winterglück von Debbie Macomber

Wenn ich mal wieder die Nase voll habe von „anspruchsvoller“ Lektüre und etwas anderes lesen möchte als die Texte für meine Uni-Seminare, dann suche ich mir gerne locker-leichte Chick-Lit, die einfache Unterhaltung bietet und auch nicht vortäuscht mehr zu sein, als sie tatsächlich ist. Aus diesem Grund ist auch „Winterglück“ von Debbie Macomber in meinem Regal gelandet und es hat dabei ganz genau meinen Geschmack getroffen.

Cedar Cove, der Handlungsort dieses Romans, hat wohl schon anderen Serien der Autorin als Schauplatz gedient, allerdings sind die Charaktere offenbar alle neue und Vorkenntnisse benötigt man daher nicht, um in die Geschichte von Jo Marie Rose und ihrem Bed&Breakfast und dessen ersten Gästen, Abby und Joshua, einzutauchen.

Die Geschichte ist wohl vor allem eins: Irgendwie behaglich, so wie das Rose Harbor Inn und ganz Cedar Cove, beschaulich und ruhig, einfach eine Wohlfühlstory mit Figuren, die allesamt an irgendeinem Scheideweg in ihrem Leben stehen und mit allerlei Gefühlchaos konfrontiert werden. Tiefgängig ist das sicherlich nicht, dafür aber eine wirklich nette Lektüre für zwischen durch.

Mich jedenfalls konnte Debbie Macomber mit „Winterglück“ wirklich ziemlich überzeugen, der Roman ist zwar nicht der anspruchsvollste, mir hat er aber großen Spaß gemacht und ein paar sehr nette Lesestunden beschert. Für alle Fans solcher locker-leichten Chick-Lit Geschichten daher sicherlich eine Empfehlung wert!

Veröffentlicht von Rike

20something | bibliomanisches Bücherfresserchen, Leseratte, Bibliophile | begeisterte Fantasy-Leserin, die auch gerne mal queerbeet liest | Studentin der Anglistik, Amerikanistik und Germanistik | bekloppter Sprachnerd, der zusätzlich noch Spanisch, Niederländisch und Russisch lernt | Serienjunkie, Geek (und manchmal Fan) Girl | Whovian | Chaotin | BookCrosserin | Bloggerin seit ca. 2005 und seit 2010 konstant auf Anima Libri - Buchseele

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