Rezension zu Auf den ersten Blick von Danny Wallace

Dieses Buch war leider überhaupt nicht mein Fall. Das Cover ist wirklich schön und passt super zur Inhaltsangabe und die verspricht eine spannende und rasante Reise quer durch London und das alles auf der Suche nach der großen Liebe.

Leider gab es stattdessen knapp 500 Seiten voller… nichts. Nun, natürlich nicht nichts, immerhin stehen ja überall Worte drauf und die ergeben auch durchaus sinnvolle Sätze, aber das ändert nichts daran, dass meiner Meinung nach inhaltlich quasi nichts passiert. Vor allem gibt es eben keine spannende Jagd/Suche quer durch London und das fand ich furchtbar schade.

Stattdessen habe ich es einfach nicht geschafft in die Geschichte hineinzufinden. Die Charaktere, allen voran Protagonist Jason, waren mir einfach nicht sympathisch. Ganz im Gegenteil, Jason wurde mir sogar immer unsympathischer. Zwar geht es in der Geschichte vorrangig um Jasons verpfuschtes Leben – und nicht, wie anfänglich zu vermuten, um die Liebesgeschichte – aber spannend ist es nicht.

„Auf den ersten Blick“ von Danny Wallace war für mich alles in allem ein ziemlicher Reinfall. Die Geschichte war anstrengend zu lesen, Spannung wollte nicht wirklich aufkommen und meine Sympathien für die Figuren hielt sich doch arg in Grenzen. Dass das ganze dabei so gar nicht dem entspricht, was ich erwartet habe, hat es auch nicht besser gemacht. Schade, aber das war leider nichts.

Veröffentlicht von Rike

20something | bibliomanisches Bücherfresserchen, Leseratte, Bibliophile | begeisterte Fantasy-Leserin, die auch gerne mal queerbeet liest | Studentin der Anglistik, Amerikanistik und Germanistik | bekloppter Sprachnerd, der zusätzlich noch Spanisch, Niederländisch und Russisch lernt | Serienjunkie, Geek (und manchmal Fan) Girl | Whovian | Chaotin | BookCrosserin | Bloggerin seit ca. 2005 und seit 2010 konstant auf Anima Libri - Buchseele

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