Rezension zu Diejenige welche von Daniela Schenk

Ich habe im Vorhinein relativ viel über Daniela Schenk gehört und zwar ausnahmslos Gutes. Allerdings scheine ich mit „Diejenige welche“ nicht gerade das Meisterwerk der Autorin erwischt zu haben, denn auch wenn mir der Roman durchaus ganz gut gefallen hat, ein wirkliches Highlight war er dann leider doch nicht.

So war mein größtes Problem, dass ich einfach nicht so recht mit den Protagonisten klar gekommen bin. Drei Damen spielen hier jeweils eine Hauptrolle und zwei davon waren mir schlicht und ergreifend nicht mein Fall und ich bin die gesamte Geschichte über nicht mit ihnen warm geworden – nicht unbedingt die besten Voraussetzungen, um eine Geschichte wirklich genießen zu können.

Allerdings hat mir die Handlung an sich trotzdem ziemlich gut gefallen, denn im Gegensatz zu den Protagonistinnen fand ich diese wirklich durchgängig gut und unterhaltsam. Das lag nicht zuletzt natürlich auch am Schreibstil von Daniela Schenk, denn der steckt voller Charme und Wortwitz und konnte mich damit doch recht begeistern.

Alles in allem war „Diejenige welche“ von Daniela Schenk für mich ein relativ durchwachsenes Leseerlebnis, denn während mir sowohl die Handlung als auch der Stil der Autorin ausgesprochen gut gefallen haben, waren die Figuren leider einfach nicht mein Fall – trotzdem hat der Roman woh eine Empfehlung verdient und ich werde mich wohl auch noch an weiteren Werken der Autorin versuchen 😉

Veröffentlicht von Rike (Filia Libri)

20something | bibliomanisches Bücherfresserchen, Leseratte, Bibliophile | begeisterte Fantasy-Leserin, die auch gerne mal queerbeet liest | Studentin der Anglistik, Amerikanistik und Germanistik | bekloppter Sprachnerd, der zusätzlich noch Spanisch, Niederländisch und Russisch lernt | Serienjunkie, Geek (und manchmal Fan) Girl | Whovian | Chaotin | BookCrosserin | Bloggerin seit ca. 2005 und seit 2010 konstant auf Anima Libri - Buchseele

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