Rezension zu Insel der Nyx: Die Kinder der Schatten von Daniela Ohms

Daniela Ohms‘ erstes Buch über die „Insel der Nyx“ und die beiden Freundinnen Eleni und Philine fand ich aufgrund der tollen Mischung aus Szenerie, Charakteren und Mythologie ziemlich gut, auch wenn ich zum Ende hin doch etwas den Faden verloren habe. Trotzdem habe ich mich sehr auf den zweiten Band „Insel der Nyx: Die Kinder der Schatten“ gefreut und wurde nicht enttäuscht.

Es dauert nicht lang bis Ohms mich mit ihrer Erzählung über Eleni, Philine, deren Familien und ihre magischen Abenteuer wieder voll und ganz in ihren Bann gezogen hat. Dabei gelingt es ihr erneut Kreta als Kulisse für ihre Geschichte quasi vor den Augen des Lesers lebendig werden zu lassen. Genau diese Szenerie war auch, wie bereits gesagt, eins der Dinge, die mich an diesem Buch so begeistert haben.

Ein anderes war die Mythologie, die ganz klar im Zentrum der Geschichte steht. Und die fand ich wirklich grandios. Nicht nur, dass ich generell ein großer Fan mythologischer Themen bin, Ohms setzt das Ganze hier auch ausgesprochen gelungen um. Neben vielen Elementen der griechischen Mythologie, die so ziemlich jeder kennt, nimmt sie auch immer wieder unbekanntere Elemente auf oder fügt ganz eigene hinzu. Eine wirklich gelungene Mischung.

Auch die Charaktere, allen voran natürlich die beiden Freundinnen Eleni und Philine, haben mir erneut sehr gut gefallen. Sie sind zwar der Aspekt des Buchs, an dem man am ehesten merkt, dass sich „Insel der Nyx: Die Kinder der Schatten“ an jüngere Leser richtet, das ändert nichts daran, dass die Figuren allesamt sehr greifbar und real wirken, sodass es wirklich Spaß macht, sich an ihrer Seite in die Geschichte zu stürzen.

Und die Geschichte selbst bekommt durch die Mischung aus magischer Szenerie, faszinierender Mythologie und tollen Charakteren etwas ganz besonderes. Dazu kommt eine recht düstere Atmosphäre – immer wieder druchbrochen von humor- und gefühlvollen Momenten – und jede Menge Spannung und fertig ist das perfekte Jugendbuch. Ganz so perfekt war es aber dann doch nicht, da die Geschichte hin und wieder doch etwas verwirrend war, so wie schon im ersten Band gegen Ende (allerdings nicht ganz so extrem).

Trotzdem, alles in allem ist Daniela Ohms‘ „Insel der Nyx: Die Kinder der Schatten“ die gelungene Fortsetzung einer spannenden Jugendbuchserie über Familie, Freundschaft und griechische Mythologie, an der ich großen Spaß hatte.

Veröffentlicht von Rike (Filia Libri)

20something | bibliomanisches Bücherfresserchen, Leseratte, Bibliophile | begeisterte Fantasy-Leserin, die auch gerne mal queerbeet liest | Studentin der Anglistik, Amerikanistik und Germanistik | bekloppter Sprachnerd, der zusätzlich noch Spanisch, Niederländisch und Russisch lernt | Serienjunkie, Geek (und manchmal Fan) Girl | Whovian | Chaotin | BookCrosserin | Bloggerin seit ca. 2005 und seit 2010 konstant auf Anima Libri - Buchseele

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