Rezension zu Der Atem des Feuers von Daniel Arenson

Die Menschen des uralten Reiches Requiem können sich in Drachen verwandeln – große, schuppige, feuerspeiende Biester – und haben damit schon in vielen Kriegen den entscheidenden Vorteil gehabt. Jetzt allerdings droht aus dem Nachbarreich im Süden eine ganz neue Bedrohung, denn die Menschen dort haben ebenfalls gelernt sich zu verwandeln – in Phönixe und sie sind auf Rache aus.

Diese Prämisse für Daniel Arensons Roman „Der Atem des Feuers“ klingt so ungewöhnlich wie vielversprechend, leider aber konnte die Geschichte dieser Erwartung für mich nicht so recht Genüge tun. Das soll nicht heißen, dass den Roman nicht gut fand, im Gegenteil, ich fand ihn ziemlich spannend, aber leider nutzt er eben auch nicht das volle Potential seiner Geschichte aus.

Das lag für mich vor allem an den Charakteren, denn die konnten mich partout nicht überzeugen. Problematisch an ihnen ist, dass sie nicht die Geschichte zu formen scheinen, sondern viel mehr die Geschichte die Figuren formt. Dadurch mangelt es ihnen an Tiefe und auch die Überzeugungskraft ihrer Handlungen hält sich sehr in Grenzen, was natürlich die Gesamthandlung des Romans nicht unbedingt gut dastehen lässt.

Schade, aber alles in allem ist „Der Atem des Feuers“ von Daniel Arenson zwar gut zu lesen, da der Schreibstil sehr angenehm ist, und von der Idee her überaus spannend, aber leider können die Figuren und die Handlung nicht so richtig überzeugen – da wäre definitiv mehr drin gewesen!

Veröffentlicht von Rike

20something | bibliomanisches Bücherfresserchen, Leseratte, Bibliophile | begeisterte Fantasy-Leserin, die auch gerne mal queerbeet liest | Studentin der Anglistik, Amerikanistik und Germanistik | bekloppter Sprachnerd, der zusätzlich noch Spanisch, Niederländisch und Russisch lernt | Serienjunkie, Geek (und manchmal Fan) Girl | Whovian | Chaotin | BookCrosserin | Bloggerin seit ca. 2005 und seit 2010 konstant auf Anima Libri - Buchseele

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