Rezension zu Der Vampir und die Polizistin von Dale Cooper

Eigentlich habe ich mit den Vampirromanen ja schon vor einer ganzen Weile abgeschlossen. Aber Dale Coopers „Der Vampir und die Polizistin“ klang dann doch ziemlich verlockend, sodass doch wieder einmal ein Vampirroman in meinem Regal gelandet ist – und ich muss sagen, nach einigen Startschwierigkeiten konnte mich Dale Cooper doch ziemlich begeistern.

„Der Vampir und die Polizistin“ ist überraschend düster, die Vampire sind böse und hinterhältig – und leider auch relativ unsympathisch, inklusive der titelgebenden Protagonistin  Catherine Drake. Das sorgt für ein recht paradoxes Leseerlebnis, denn so unsympathisch mir die Figuren waren, so faszinierend waren sie gleichzeitig auch wieder – und umgekehrt. Dale Cooper scheint hier eindeutig eher mit Antipathien denn Sympathien zu arbeiten – aber es funktioniert.

So war ich ziemlich gefesselt von der Handlung, auch wenn mich die Charaktere auf Dauer eher genervt haben. Wirklich unschön fand ich jedoch vor allem das Ende, denn das ist sehr abrupt und ein typischer Cliffhanger. Alles in allem war „Der Vampir und die Polizistin“ von Dale Cooper daher ein recht durchwachsenes Leseerlebnis, einerseits faszinierend, andererseits ziemlich nervtötend und rundherum seltsam.

Veröffentlicht von Rike (Filia Libri)

20something | bibliomanisches Bücherfresserchen, Leseratte, Bibliophile | begeisterte Fantasy-Leserin, die auch gerne mal queerbeet liest | Studentin der Anglistik, Amerikanistik und Germanistik | bekloppter Sprachnerd, der zusätzlich noch Spanisch, Niederländisch und Russisch lernt | Serienjunkie, Geek (und manchmal Fan) Girl | Whovian | Chaotin | BookCrosserin | Bloggerin seit ca. 2005 und seit 2010 konstant auf Anima Libri - Buchseele

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