Rezension zu Unearthly: Heiliges Feuer von Cynthia Hand

Cynthia Hand - Unearthly: Heiliges FeuerAdd on GoodReadsCynthia Hand – Unearthly: Heiliges Feuer
 
Originaltitel: Hallowed
Verlag: rororo
Format: Taschenbuch
Seiten: 400
ISBN: 978-3499256998
 
 

[mygenres] Band 2 der Serie „Unearthly“
 
 

Die 16-jährige Clara ist ein Schutzengel, mit übernatürlichen Kräften ausgestattet, dazu ausersehen, Menschen zu retten. Nicht so einfach, wenn man mitten unter ihnen lebt und nicht auffallen darf. Ihre erste Mission, einen Jungen aus dem Feuer zu retten, misslang. Claras Schwäche blieb nicht unentdeckt: Die schwarzen Engel – gefallene Seelen, die die Welt mit Traurigkeit überziehen – wollen Clara auf ihre Seite ziehen. Leider nicht ihr einziges Problem. Denn jemand, der ihr sehr nahesteht, soll in den nächsten Monaten sterben. Clara ahnt: Das Feuer war nur der Anfang.

 
 
Meinung:
 
Uff… Mit dem ersten Band „Unearthly: Dunkle Flammen“ hat mich Cynthia Hand wirklich begeistert und total vom Hocker gerissen. Mit „Unearthly: Heiliges Feuer“ hat sie meine Begeisterung allerdings nur bedingt halten können.

Was mich am ersten Band besonders begeistert hat? Das war allem voran der Humor und die angenehmen, nicht nervigen Charaktere. Was mich am zweiten Band gestört hat? Der Verlust des Humors und die Veränderungen der Charaktere.

Das Buch fängt damit an, dass Clara eine neue Vision hat: In dieser findet sie sich auf einem Friedhof wieder, bei einer Beerdigung, auf der auch einer der Schwarzflügel anwesend ist. Schnell steht für Clara fest, dass einer der Menschen aus ihrer unmittelbaren Umgebung dort beerdigt wird. Bei so einer Ausgangssituation sollte man meinen, dass es noch zu einiger Action in dieser Richtung kommt. Dem war leider nicht so.

Stattdessen hat das Buch durch diese Ausganssituation von Anfang an einen wirklich düsteren Unterton, der leider viel von dem Humor nimmt, der mich im ersten Buch so begeistert hat. Natürlich gibt es immer noch die eine oder andere amüsante und witzige Szene, aber der Grundton des Buchs ist doch ein deutlich anderer und der Sarkasmus, der mir im ersten Band gerade an Clara so gefallen hat, fehlt gänzlich.

Dazu kam, dass sich die Charaktere teils wirklich sehr verändert haben und das nicht immer in die positivste Richtung. Zum einen ist da Clara, die mitten in einem Beziehungsdreieck steckt, selbst weiß, wie nervtötend so etwas ist, und trotzdem immer nur weinerlich durch die Geschichte wackelt. Und dann ist da Tucker. Der ist in diesem Buch praktisch nicht existent. Zwar beteuert Clara immer wieder wie sehr sie ihn liebt, das ist allerdings, wie einige der emotionalen Dinge in diesem Buch, im Vergleich zum ersten Band nur wenig überzeugend.

Insgesamt ist „Unearthly: Heiliges Feuer“ zwar definitiv kein schlechtes Buch – auch wenn diese Rezi erstmal sehr negativ klingen mag – aber es ist eben ganz anders als „Unearthly: Dunkle Flammen“. Wer kein Problem mit etwas düsteren, ernsteren Bücher hat, den ersten Band mochte und nicht mit falschen Erwartungen an dieses Buch geht, dem wird sicherlich auch Cynthia Hands zweites Buch gefallen.
 
 


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4 Sterne - Sehr gut

 
 
Die Autorin
 
Cynthia Hand unterrichtet Kreatives Schreiben an der Pepperdine University in Los Angeles. Sie lebt mit Mann und Sohn in Südkalifornien. Besuchen Sie die Autorin online unter: www.cynthiahand.blogspot.com
 
 

Veröffentlicht von Rike

20something | bibliomanisches Bücherfresserchen, Leseratte, Bibliophile | begeisterte Fantasy-Leserin, die auch gerne mal queerbeet liest | Studentin der Anglistik, Amerikanistik und Germanistik | bekloppter Sprachnerd, der zusätzlich noch Spanisch, Niederländisch und Russisch lernt | Serienjunkie, Geek (und manchmal Fan) Girl | Whovian | Chaotin | BookCrosserin | Bloggerin seit ca. 2005 und seit 2010 konstant auf Anima Libri - Buchseele

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1 Kommentare zu “Rezension zu Unearthly: Heiliges Feuer von Cynthia Hand”

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