Rezension zum Hörbuch CSI: Märchen – Die Mordfälle der Märchenwelt

Die Laufzeitangabe von ca. 45 Minuten, die der Verlag zu diesem Hörspiel gibt, ist wirklich arg beschönigt. Denn die CD kommt nur mit einem ganzen Haufen von Outtakes bzw. Sprechpannen und einem Interview auf überhaupt knapp 40 Minuten Laufzeit. Das Hörspiel selbst dauert nicht länger als 30 Minuten und das ist wirklich verdammt kurz.

Dabei ist die Idee hinter der Geschichte wirklich gut, eine CSI Einheit, die sich mit Mordfällen im Märchenreich beschäftigt, hat definitiv viel Potential. Leider hört die Handlung in dem Augenblick auf, in dem Herbst und Geke zum ersten Tatort, der Hexe im Ofen, gerufen werden.

Was anschließend folgt ist eine relativ unzusammenhängende Flut von Märchentatorten, von denen jeder einzelne eigentlich genug Stoff für eine eigene Geschichte und intensive Ermittlungen geliefert hätte, und furchtbar flachen und abgegriffenen Kalauern, die meiner Meinung nach nicht witzig, sondern lediglich nervig sind.

Alles in allem leider so gar nicht wirklich mein Fall. Eine tolle Idee, die aber zu kurz und flach umgesetzt wurde. Ob ich den zweiten Teil auch noch hören werde, weiß ich daher noch nicht mit Sicherheit. Zehn Euro sind meiner Meinung nach jedenfalls definitiv zu viel für dieses Hörbuch.

Veröffentlicht von Rike

20something | bibliomanisches Bücherfresserchen, Leseratte, Bibliophile | begeisterte Fantasy-Leserin, die auch gerne mal queerbeet liest | Studentin der Anglistik, Amerikanistik und Germanistik | bekloppter Sprachnerd, der zusätzlich noch Spanisch, Niederländisch und Russisch lernt | Serienjunkie, Geek (und manchmal Fan) Girl | Whovian | Chaotin | BookCrosserin | Bloggerin seit ca. 2005 und seit 2010 konstant auf Anima Libri - Buchseele

Alle Beiträge von Rike »

1 Kommentare zu “Rezension zum Hörbuch CSI: Märchen – Die Mordfälle der Märchenwelt”

Hinterlasse einen Kommentar

Du kannst die folgenden HTML Codes in deinem Kommentar verwenden: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>

*

%d Bloggern gefällt das: