Rezension zu Angelfire: Auf den Schwingen des Bösen von Courtney Allison Moulton

Nachdem ich „Angelfire: Meine Seele gehört dir“ beendet hatte, war ich wirklich gespannt auf die Fortsetzung, denn mein größter Kritikpunkt an diesem ersten Teil war ja, dass er so offensichtlich als Einleitung für eine Trilogie ausgelegt war, dass einfach viel zu viel offen und ungeklärt blieb. Entsprechend hoch waren also meine Erwartungen an den zweiten Teil und sie wurden nicht enttäuscht!

Courtney Allison Moulton knüpft hier genau dort an, wo Band 1 aufgehört hat und schmeißt ihre Leser damit erneut direkt in die Action hinein, denn die Geschichte startet mit einer Kampfszene. Was mir dabei schon nach wenigen Seiten sehr positiv aufgefallen ist, war dass hier vieles von dem, was im ersten Band so vage angedeutet und letzten Endes offen gelassen wurde, endlich konkretisiert wird.

So gewinnt vor allem Ellie deutlich an Tiefe und Charakter, wirkt sehr viel plastischer und insgesamt einfach „runder“, sodass sie mir nochmal ein Stück sympathischer wurde. Und auch sonst sind viele Elemente der Geschichte, allen voran Ellies Widersacher, hier deutlich präsenter und werden sehr viel fokussierter behandelt. Dadurch gewinnt die Geschichte an Klarheit und Struktur und verbunden mit Moultons bewährt locker amüsantem Schreibstil wird diese Fortsetzung damit zu einem wirklich kurzweiligen und spannenden Lesevergnügen.

Einziger Wermutstropfen: Der wirklich einfach nur total gemeine Cliffhanger am Ende des Buchs. Tja, da muss halt der dritte und letzte Band einfach ganz schnell her.

Ansonsten ist „Angelfire: Auf den Schwingen des Bösen“ eine klasse Fortsetzung, die zwar noch immer Steigerungspotential hat, aber noch actiongeladener und vor allem sehr viel konkreter daher kommt als Band 1. Für Fans des ersten Bandes auf jeden Fall empfehlenswert!

Veröffentlicht von Rike (Filia Libri)

20something | bibliomanisches Bücherfresserchen, Leseratte, Bibliophile | begeisterte Fantasy-Leserin, die auch gerne mal queerbeet liest | Studentin der Anglistik, Amerikanistik und Germanistik | bekloppter Sprachnerd, der zusätzlich noch Spanisch, Niederländisch und Russisch lernt | Serienjunkie, Geek (und manchmal Fan) Girl | Whovian | Chaotin | BookCrosserin | Bloggerin seit ca. 2005 und seit 2010 konstant auf Anima Libri - Buchseele

Alle Beiträge von Rike (Filia Libri) »

3 Kommentare zu “Rezension zu Angelfire: Auf den Schwingen des Bösen von Courtney Allison Moulton”

  1. Ich hätte auch große Lust auf das Buchund nach deiner Rezension noch mehr, aber ich mag im Moment einfach keine Trilogien mehr. Ich hab das Gefühl, es gibt fast keine Einzelbände mehr und es ist doch immer so nervig zu warten bis der nächste Band kommt.

  2. Glaub mir, das kann ich wirklich sehr gut verstehen… Mir gehen diese ewigen Trilogien ehrlich gesagt auch ziemlich auf den Geist, vor allem, wenn man das Gefühl hat, die Geschichte wurde extra in die Länge gezogen, damit man damit drei Bücher füllen kann -.-
    Daher freue ich mich dann umso mehr, wenn ich ein gutes, „alleinstehendes“ Buch finde 😉

  3. Hallo, ich wollte gerade eine Trilogie empfällen.. ups…

    Es ist schon war das im Moment alles in die länge gezogen scheint…

    Aber es gibt auch trilogien wo einfach so viel passiert das es nicht in ein Buch passt…

    Aber zurück zum Anfang… Da Du ja auf Fantasy stehst wollte ich dich fragen ob du Beautiful creatures schon gelesen hast?… Falls nein umbedingt vor dem Film lesen (das Buch ist nähmlich wirklich sehr schon und es währe schade wenn man es sich durch den Film versauen läst)… LG

Hinterlasse einen Kommentar

Du kannst die folgenden HTML Codes in deinem Kommentar verwenden: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>

*