Rezension zu Pfad des Tigers von Colleen Houck

Auch Band zwei der Serie „Eine unsterbliche Liebe“ von Colleen Houck ist vor allem eins: Kitschig über alle Maße. Aber genau wie der erste Teil, „Kuss des Tigers“, hat mir auch dieser Teil wirklich gut gefallen. Erneut waren es vor allem die Elemente aus der indischen Mythologie, die mich in ihren Bann gezogen haben.Zwar spielt die Geschichte im zweiten Band zu großen Teilen auch in den USA, allerdings steht im Zentrum der Handlung natürlich immer noch die Befreiung Ren und Kishans von ihrem Tigerfluch und somit geht es natürlich auch schnell zurück in die Welt der indischen Götter und Sagen – ungewöhnlich, faszinierend und voller Überraschungen.

Allerdings hat mir „Pfad des Tigers“ dann alles in allem doch nicht ganz so gut gefallen wie „Kuss des Tigers“, denn gerade der Anfang ist geprägt von nicht nur kitschigem sondern komplett nervigem Gefühlsgedusel und herzlich wenig nachvollziehbaren Dreiecksgeschichten, die mich nun wirklich in ihren Bann ziehen konnte.

Trotzdem war das Buch gut, denn nach dem zähen und wenig sympathischen Anfang schwingt sich die Geschichte schnell zu gewöhnten Höhen auf und die Tatsache, dass hier nun eher der „dunklere“ der beiden Brüder im Zentrum steht, macht vieles wieder wett. Daher gibt es alles in allem dann doch 4,5 Sterne für diese Fortsetzung und eine Empfehlung für alle Fans des ersten Bandes.

Veröffentlicht von Rike (Filia Libri)

20something | bibliomanisches Bücherfresserchen, Leseratte, Bibliophile | begeisterte Fantasy-Leserin, die auch gerne mal queerbeet liest | Studentin der Anglistik, Amerikanistik und Germanistik | bekloppter Sprachnerd, der zusätzlich noch Spanisch, Niederländisch und Russisch lernt | Serienjunkie, Geek (und manchmal Fan) Girl | Whovian | Chaotin | BookCrosserin | Bloggerin seit ca. 2005 und seit 2010 konstant auf Anima Libri - Buchseele

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