Rezension zu Steirerkreuz von Claudia Rossbacher

Diesmal hatte ich das Vergnügen, alle vier Bände von Claudia Rossbacher um die Ermittler Sandra Mohr und Sascha Bergmann, hintereinander weg zu lesen. „Steirerblut“, „Steirerherz“, Steirerkind“ und „Steirerkreuz“. Das hat großen Spaß gemacht, da die Spannung, die offen blieb, nach einem überraschenden Ende, sofort befriedigt werden konnte. Trotzdem sind die Bücher so aufgebaut, dass man sie auch unabhängig voneinander lesen kann.

In „Steirerkreuz“ gibt es im Mürzer Oberland einen seltsamen Leichenfund. Ein Mann und sein Hund werden, kopfüber aufgehängt, an einem Baum gefunden. Liegen religiöse Motive vor, da der Tatort an einem Pilgerweg liegt oder liegt die Antwort in der Vergangenheit?

Claudia Rossbacher hat hier in gewohnter Weise einen spannenden Krimi geschrieben, der einen sofort fesselt und nicht mehr los lässt. Die Handlung weist immer wieder Unerwartetes auf, was die Spannung hochhält und zum Miträtseln einlädt. Auch das Zwischenmenschliche kommt nicht zu kurz, sei es im Verhältnis der Ermittler oder in ihrem jeweiligen privaten Umfeld. Dadurch gewinnen die Akteure an Tiefe und Kontur. Ein spannendes, unterhaltsames Buch, das süchtig macht nach mehr.

Veröffentlicht von ChristineBorg

ChristineBorg aka Frau Borg brachte als Krimi-Rezensentin etwas Abwechslung in die Buchauswahl auf "Anima Libri - Buchseele". Ihre Spezialität: Regionalkrimis deutschsprachiger Autorinnen. Frau Borg ist nicht länger als Rezensentin für diesen Blog tätig.

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