Rezension zu Mademoiselle muss heute sterben von Claude Izner

Nach „Madame ist leider verschieden“ und „Ruhe sanft, mein Herz von Claude Izner“ legt das Schwestern-Duo hinter dem Pseudonym Claude Izner nun mit „Mademoiselle muss heute sterben“ den dritten Band ihrer Serie um den Pariser Buchhändler Victor Legris vor. Und ich muss ganz ehrlich sagen, nachdem ich die ersten beiden Bände quasi direkt hintereinander und den dritten nun auch nur mit sehr kurzem Abstand gelesen habe, werde ich vor dem vierten Band erstmal eine Weile warten müssen, da ich sonst wohl doch etwas zu viel von dieser Serie bekomme.

Denn so gut mir die Geschichten im Paris zum Ende des 19. Jahrhunderts nach wie vor gefallen, sie sind halt nur bedingt spannend und auch nicht unbedingt die abwechslungsreichsten. Sicher, die Atmosphäre, die die Autorinnen in ihren Büchern erschaffen, ist auch im dritten Band immer noch wahnsinnig faszinierend und hat mich erneut in ihren Bann gezogen, aber das Drumrum ist eben doch eher träge und das fängt bei Band 3 irgendwann an etwas zu langatmig zu werden.

So hat mir „Mademoiselle muss heute sterben“ zwar erneut sehr gut gefallen, Kulisse und Atmosphäre sind toll und auch die Charaktere sind durchaus gelungen, aber die Geschichte ist handlungstechnisch weiterhin eher träge und nur wenig spannend, sodass ich vor Band 4 definitiv eine Pause machen werde.

Veröffentlicht von Rike (Filia Libri)

20something | bibliomanisches Bücherfresserchen, Leseratte, Bibliophile | begeisterte Fantasy-Leserin, die auch gerne mal queerbeet liest | Studentin der Anglistik, Amerikanistik und Germanistik | bekloppter Sprachnerd, der zusätzlich noch Spanisch, Niederländisch und Russisch lernt | Serienjunkie, Geek (und manchmal Fan) Girl | Whovian | Chaotin | BookCrosserin | Bloggerin seit ca. 2005 und seit 2010 konstant auf Anima Libri - Buchseele

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