Rezension zu Mord zwischen Ebbe und Flut von Christiane Franke

Der sechste Fall für das ostfriesische Ermittlerduo Oda Wagner und Christine Cordes. Diesmal wird in einem Wilhelmshavener Wohnhaus ein Mann erschossen aufgefunden. Die Ermittlungen gestalten sich schwierig, da der Tote so gut wie keine sozialen Kontakte hatte. An seinen Arbeitsplätzen, dem Brauhaus in Jever und einem Taxiunternehmen, bei dem er ab und zu ausgeholfen hat, war er als ruhiger und zuverlässiger Mensch bekannt . So wird es schwierig erste Spuren zu finden und dann ereignet sich auch noch ein schrecklicher Unfall….

Christiane Franke schafft es mal wieder mit Leichtigkeit, ihren Figuren ein Gesicht zu geben und den Leser auch mit ihren privaten Gegebenheiten vertraut zu machen. Gerade die Beziehung zwischen Oda und Christine , aber auch das Verhältnis zwischen Christine und ihrem Staatsanwalt haben sich weiterentwickelt und lassen den Leser alte Bekannte wiedertreffen. Wer die Gegend um Jever und Wilhelmshaven kennt, wird sich gleich heimisch fühlen, oder als Nichtkenner, das Bedürfnis entwickeln, diese Gegend und ihre Bewohner kennen zu lernen.

Ein sehr gelungener Krimi, der mit viel Spannung und unerwarteten Wendungen daherkommt.

Veröffentlicht von ChristineBorg

ChristineBorg aka Frau Borg brachte als Krimi-Rezensentin etwas Abwechslung in die Buchauswahl auf "Anima Libri - Buchseele". Ihre Spezialität: Regionalkrimis deutschsprachiger Autorinnen. Frau Borg ist nicht länger als Rezensentin für diesen Blog tätig.

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