Rezension zur Anthologie Heimwerken für Vampire

Charlaine Harris: Was für ein Hammer

Bei dieser Geschichte habe ich schnell gemerkt, dass mir ein paar Bücher aus der Sookie Stackhouse Reihe fehlen. Die meisten Figuren kannte ich zwar noch, aber schon ein erster Blick auf die Figurenkonstellation machte deutlich: Da gibt es einige Lücken… Trotzdem war die Geschichte gut zu lesen, spannend und faszinierend – für alle Fans der blonden Gedankenleserin definitiv ein Muss 😉

Victor Gischler: Sicherheit aus Zauberhand

Eine witzige kleine Geschichte über Zauberer, Diebe und Betrüger. Die Geschichte ist gut geschrieben, zwischendrin zwar ein kleines bisschen verwirrend aber trotzdem unterhaltsam. Übrigens wohl eher High Fantasy und damit eine Ausnahme in dieser Anthologie.

Patricia Briggs: Elyna Gray

Ich bin sowieso ein großer Fan von Patricia Briggs Urban Fantasy Serien und muss sagen, die Geschichte hat mich total begeistern können, denn wie die Autorin es schafft auf so wenigen Seiten eine solche Tiefe in ihre Geschichte zu bringen ist schon unglaublich. Todtraurig aber auch super schön und eindeutig eine meiner Lieblingsgeschichten.

Rochelle Krich: Besitzrechte

Gruselig. Gruselig und in meinen Augen auch ziemlich verwirrend und an einigen Stellen nur schlecht nachvollziehbar. Die Idee ist wirklich interessant und der Schwerpunkt auf jüdischen Bräuchen und Traditionen war schon faszinierend, aber mein Ding war die Geschichte wirklich nicht.

Heather Graham: Die blutige Gruft

An sich eine echt gute Geschichte, nur mit dem Schreibstil hatte ich teilweise etwas Probleme, der war mir zu blumig und ausschweifend. Trotzdem eine der wirklich guten Geschichte in diesem Buch und auch eine, bei der ich mir gut vorstellen könnte mehr davon zu lesen.

James Grady: Häusliche Gedanken

Diese Geschichte fand ich einfach… gruselig. James Gradys „Häusliche Gedanken“ ist definitiv eine der Geschichten, die eher dem Bereich Horror zuzuordnen sind und mein Fall war sie daher nicht. Zum einen hat mir die Geschichte inhaltlich nicht gut gefallen, aber auch mit dem Schreibstil konnte ich nicht allzu viel anfangen, der war mir deutlich zu kurz und abgehackt. Trotzdem, keine schlechte Geschichte nur eindeutig nicht meine Geschichte.

Melissa Marr: Die Stütze des Hauses

Super. Und definitiv ein Ansatz über den ich total gerne noch mehr lesen wollen würde.

E.E. Knight: Im Toten Winkel

Eine – in meinen Augen – ziemlich lustige Geschichte, wenn auch eine wirklich verdammt makabere.

Seanan McGuire: Gräfin von Goldengrün

Die ersten beiden October Daye Bücher von Seanan McGuire fand ich total klasse, danach habe ich die Serie aber etwas aus den Augen verloren, nicht zuletzt deshalb, weil sie irgendwann auch nicht mehr weiter ins Deutsche übersetzt wurde. Diese Kurzgeschichte um October Daye hat mir allerdings wirklich große Lust gemacht, mich der Serie wieder zu widmen und ich denke, sie ist auch ein toller Teaser für alle, die die Serie noch nicht kennen.

S.J. Rozan: Der Weg

Eine gute Geschichte, darüber, dass man aus seinen Fehlern lernen sollte und dadurch auch zu einem besseren Menschen werden kann.

Stacia Kane: Rick, der Tapfere

Diese Geschichte hat mir ebenfalls sehr gut gefallen und da ich bislang sonst noch nichts von der Autorin kenne – was auch daran liegen könnte, dass ihre Bücher offenbar nicht weiter ins Deutsche übersetzt wurden -, hat mich „Rick, der Tapfere“ doch ziemlich neugierig auf Stacia Kanes andere Romane gemacht.

Suzanne McLeod: Kein Stein auf dem anderen

Eine gute Kurzgeschichte, die Urban Fantasy und griechische Mythologie gekonnt miteinander verwebt und die Lust auf mehr von Suzanne McLeod macht. Zwar ist die Geschichte Teil der Spellcrackers.com Serie, allerdings ist sie auch für Leser, die diese Serie nicht kennen, gut verständlich und daher ein super Teaser.

Simon R. Green: Das Haus an der Grenze

Eine etwas andere Geschichte, nett wenn auch keine meiner Lieblingsgeschichten dieser Anthologie. Trotzdem durchaus lesenswert.

Toni L.P. Kelner: Am hellsten Tag

Super Geschichte, bei der ich doch etwas enttäuscht war, als ich feststellen musste, dass es zu dieser Kurzgeschichte keine weiterführende Serie gibt.

Alles in allem ist die Anthologie „Heimwerken für Vampire: Untote Ausgabe“, die Charlaine Harris und Toni L.P. Kelner gemeinsam herausgegeben haben, eine doch ziemlich gelungene Mischung aus verschiedensten Kurzgeschichten aus den Bereichen Urban Fantasy, Horror, etc. Mir haben zwar nicht alle Geschichten gefallen, trotzdem eine gute Anthologie.

Veröffentlicht von Rike (Filia Libri)

20something | bibliomanisches Bücherfresserchen, Leseratte, Bibliophile | begeisterte Fantasy-Leserin, die auch gerne mal queerbeet liest | Studentin der Anglistik, Amerikanistik und Germanistik | bekloppter Sprachnerd, der zusätzlich noch Spanisch, Niederländisch und Russisch lernt | Serienjunkie, Geek (und manchmal Fan) Girl | Whovian | Chaotin | BookCrosserin | Bloggerin seit ca. 2005 und seit 2010 konstant auf Anima Libri - Buchseele

Alle Beiträge von Rike (Filia Libri) »

Hinterlasse einen Kommentar

Du kannst die folgenden HTML Codes in deinem Kommentar verwenden: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>

*