Rezension zu Die Seelenzauberin von Celia Friedman

Der zweite Band in Friedmans Magister-Trilogie schließt übergangslos an „Die Seelenjägerin“ an.

Die junge Kamala, die geschafft hat, was zuvor keiner Frau gelungen ist und nun die einzige Frau in der Gemeinschaft der Magister ist. Doch die restlichen Magister stehen ihr nicht unbedingt wohlgesonnen gegenüber. Sie sehen ihren Einfluss auf die Politik durch die junge Frau gefährdet. Doch wie bereits im ersten Band angedeutet, müssen sie einsehen, dass ein weit größeres Übel ihre Gemeinschaft zu gefährden droht.

Friedman gelingt es, woran sonst so viele Autoren scheitern. Ihre Fortsetzung kann es locker mit dem vorherigen Buch aufnehmen, über der Geschichte schwebt der selbe dunkle Schatten, sie ist genauso spannend und fesselnd und voller unerwarteter Wendungen.

Zu Kamalas Geschichte kommt noch ein zweiter Handlungsstrang hinzu und so erfährt der Leser auch von Nyuku und seiner Geschichte. Es werden neue Charaktere und mit ihnen neue Sichtweisen eingeführt und die alten Charaktere entwickeln sich ebenfalls weiter, sodass die Handlung nichts von ihrer Spannung verliert.

Eine absolut würdige Fortsetzung, die mindestens ebenso gut ist wie „Die Seelenjägerin“ und definitiv Lust auf mehr macht.

Veröffentlicht von Rike

20something | bibliomanisches Bücherfresserchen, Leseratte, Bibliophile | begeisterte Fantasy-Leserin, die auch gerne mal queerbeet liest | Studentin der Anglistik, Amerikanistik und Germanistik | bekloppter Sprachnerd, der zusätzlich noch Spanisch, Niederländisch und Russisch lernt | Serienjunkie, Geek (und manchmal Fan) Girl | Whovian | Chaotin | BookCrosserin | Bloggerin seit ca. 2005 und seit 2010 konstant auf Anima Libri - Buchseele

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