Rezension zu Wie Himbeeren im Sommer von Cathy Bramley

Freya hat sich ihr ganzes Erwachsenenleben lang von einem Gelegenheitsjob zum nächsten gehangelt, ein paar Monate hier, ein paar dort, aber besonders lang bleibt sie nie. Doch dann wird ihr Onkel krank und Freya macht sich auf, die Familienfarm zu retten. Doch auf der Appleby Farm liegt weit mehr im Argen als erwartet und Freyas Bruder setzt alles daran, sich die Farm selbst unter den Nagel zu reißen. Aber zum ersten Mal in ihrem Leben hat Freya etwas gefunden, für das es sich lohnt zu bleiben – und bald steht nicht nur die Farm auf dem Spiel, sondern auch Freyas Herz.

Cathy Bramleys „Wie Himbeeren im Sommer“ ist einfach ein typisches Sommerbuch. Eine locker-leichte Geschichte, erzählt in einer gut lesbaren, leicht verständlichen, dabei aber nicht zu simplen Sprache. Auch die Handlung ist nicht übermäßig kompliziert und punktet vor allem durch den Feel-Good-Faktor, durch die gute Laune, die man beim Lesen bekommt, wenn man miterlebt, wie Freya die alte Farm langsam aber sicher in die Moderne überführt, eine Teestube eröffnet und Tante und Onkel Glamping erklärt.

Die Charaktere rund um Freya sind exzentrisch und sympathisch, ob ihre Tante und ihr Onkel oder die anderen Gestalten, die sich auf der Farm und im Dorf herumtreiben. Freya selbst ist zu Beginn des Romans eine mittelschwere Katastrophe, die sich im Laufe der Geschichte allerdings großartig entwickelt. Überhaupt besticht die Erzählung durch ihre Liebe zum Detail, mit der nicht nur die Charaktere sondern auch die Appleby Farm und Freyas Renovierungsarbeiten geschildert werden.

Wirklich viel zu sagen gibt es zu „Wie Himbeeren im Sommer“ von Cathy Bramley im Grunde genommen nicht, wenn man denn nicht den Spaß an der Gesichte ruinieren will. Die ist dafür allerdings ausgesprochen unterhaltsam, macht einfach Spaß und gute Laune ohne dabei allzu komplex zu sein – die perfekte Urlaubslektüre also! Daher gibt es von mir auch eine dicke Empfehlung für diesen Titel 😉

Veröffentlicht von Rike

20something | bibliomanisches Bücherfresserchen, Leseratte, Bibliophile | begeisterte Fantasy-Leserin, die auch gerne mal queerbeet liest | Studentin der Anglistik, Amerikanistik und Germanistik | bekloppter Sprachnerd, der zusätzlich noch Spanisch, Niederländisch und Russisch lernt | Serienjunkie, Geek (und manchmal Fan) Girl | Whovian | Chaotin | BookCrosserin | Bloggerin seit ca. 2005 und seit 2010 konstant auf Anima Libri - Buchseele

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