Rezension zu Lady Midnight von Cassandra Clare

Es tut mir ja echt Leid, aber das war einfach nichts. Keine Chance. Bis Seite 83 habe ich mich gequält, also genau 10% des Buchs gelesen, danach war für mich Schluss mit Cassandra Clares „Lady Midnight“. Ich bin einfach nicht mehr weiter gekommen, das Buch hat mich frustriert und genervt und ich wollte einfach nicht mehr weiterlesen, weil ich absolut nicht das Gefühl hatte, dass ich mich doch noch für die Sache hätte begeistern können.

Das teilweise an Emma, der Protagonistin, die ich schrecklich nervig fand. Allerdings habe ich bei ihr eigentlich nach wie vor Hoffnung, sie hätte sich ja auf den nächsten 740 Seiten noch weiter entwickeln können und war daher nicht der Grund, aus dem ich das Buch abgebrochen habe, auch wenn sie sicherlich dazu beigetragen hat. Das wirkliche Problem waren Schreibstil und Sprache. Die wirkten unbeholfen, hölzern und teilweise einfach lächerlich. Gerade bei letzterem habe ich allerdings das Gefühl, dass da die Übersetzung nicht ganz unschuldig dran ist, denn von den bisherigen neun (?) Romanen von Cassandra Clare ist mir zwar kein überdurchschnittlich guter Schreibstil in Erinnerung geblieben, aber auch kein so nervtötender.

Lady MidnightIch hatte mich so auf „Lady Midnight“ gefreut, aber es wollte einfach nicht klappen und das Buch war es mir dann auch nicht wert, mich weitere 720 Seiten mit dem Schreibstil auseinander zu setzen. Was ich allerdings tun werde, ist es nochmal mit der Originalversion zu versuchen, denn ich bin ja schon neugierig darauf, wie es mit den Schattenjägern weiter geht und sogar Helen konnte mich ja irgendwie faszinieren… Aber mit der deutschen Ausgabe von Cassandra Clares neustem Roman konnte ich definitiv nichts anfangen – hoffen wir, dass mir das Original eher zusagt, sonst war es das mit mir und den Shadowhunters…

Veröffentlicht von Rike (Filia Libri)

20something | bibliomanisches Bücherfresserchen, Leseratte, Bibliophile | begeisterte Fantasy-Leserin, die auch gerne mal queerbeet liest | Studentin der Anglistik, Amerikanistik und Germanistik | bekloppter Sprachnerd, der zusätzlich noch Spanisch, Niederländisch und Russisch lernt | Serienjunkie, Geek (und manchmal Fan) Girl | Whovian | Chaotin | BookCrosserin | Bloggerin seit ca. 2005 und seit 2010 konstant auf Anima Libri - Buchseele

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1 Kommentare zu “Rezension zu Lady Midnight von Cassandra Clare”

  1. Ich mochte die Chroniken der Unterwelt ja sehr gern – damals, als es raus kam und die Übersetzung habe ich da auch nicht so schlecht in Erinnerung. Aber ich muss die Reihe ja mal… weiterlesen und beenden.

    Es ist so schade, dass dir das Buch nicht gefallen hat. Bevor ich es mir allerdings zulege, werde ich mal abwarten, wie du die englische Ausgabe findest. 😉

    Liebe Grüße,
    animasoul

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