Rezension zu Der blauen Sehnsucht Tod von Brigitte Pons

Frank Liebknecht, ein junger Polizist in einem kleinen Ort im Odenwald, lernt bei einem Stadtfest Linda Ehlers kennen und lässt sich von ihr verführen. Linda erzählt ihm von ihrer Suche nach einem Gemälde mit blauen Pferden, das im zweiten Weltkrieg verschwand. Einige Tage später ist Linda tot, erwürgt in einem Gebüsch abgelegt. Wegen seiner persönlichen Beziehung zum Opfer darf Frank nicht ermitteln, ja er gilt sogar als tatverdächtig. Um diesem Verdacht zu entkommen beginnt er auf eigene Faust zu recherchieren, wobei er weit in die Vergangenheit gehen muss.

Nach „Celeste bedeutet Himmelblau“ ist dies der zweite Krimi von Brigitte Pons mit dem Polizisten Frank Liebknecht. Sie lässt den Leser an seinen Nöten und Unsicherheiten teilhaben, was Frank sehr sympathisch und lebendig macht. Man bekommt interessante Einblicke in die Art und Weise in der im dritten Reich mit Kunst, vor allem mit „entarteter Kunst“ umgegangen wurde und verfolgt atemlos die Suche vieler verschiedener Parteien nach einem verschwundenen Bild, das auf einige einen ganz besonderen Zauber ausübt. Ein spannender und vielschichtiger Krimi, der schon neugierig werden lässt auf den dritten Band.

„Nachtblau stirbt die Erinnerung“ wird im März 2016 erscheinen.

Veröffentlicht von ChristineBorg

ChristineBorg aka Frau Borg brachte als Krimi-Rezensentin etwas Abwechslung in die Buchauswahl auf "Anima Libri - Buchseele". Ihre Spezialität: Regionalkrimis deutschsprachiger Autorinnen. Frau Borg ist nicht länger als Rezensentin für diesen Blog tätig.

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