Weihnachtstipp black stories Christmas Edition

Die „black stories“ Rätsel des moses. Verlag sind ja quasi schon Kult. Mit mittlerweile neun „Standardspielen“ und diversen Extra-Editionen wie „Real Crime“, „Shit Happens“, „Sex and Crime“ oder eben dieser „Christmas Edition“ bietet die Reihe für jeden Geschmack die richtigen Rätsel – die einzige Voraussetzung ist wohl eine ordentliche Portion schwarzer Humor.

Denn hinter den „black stories“ verbergen sich zumeist mörderische Ereignisse, die es zu erraten gilt. Gespielt wird in der Gruppe, ein Spieler, der Gebieter, zieht eine der Rätselkarten, liest seinen Mitspielern den geheimnisvollen Hinweis auf der Vorderseite der Karte vor und fragt dann „Warum wohl?“. Nun ist es an den Mitspielern zu erraten, wie es zu dem gerade geschilderten Szenario kommen konnte. Die Lösung steht dabei auf der Rückseite der Karte, die natürlich nur der Gebierter lesen darf, und muss durch Ja-Nein-Fragen erraten werden.

Dabei geht es in der Regel recht blutig und morbide zu, weshalb „black stories“ kaum ein Spiel für zarte Gemüter oder Menschen ohne den passenden Sinn für Humor ist. So auch bei dieser Weihnachtsedition, die den Geist der Weihnacht einmal auf ganz andere Weise verbreitet.

Warum zum Beispiel muss der Weihnachtsmann nach einem leckeren Essen verkünden, dass es dieses Jahr keine Geschenke geben wird? Wie kann es sein, dass einem Vielfraß ausgerechnet durch einen Baum das Leben gerettet wird? Was machte den Weihnachtsurlaub in fremden Landen für ein Pärchen gänzlich unvergesslich? Und wieso nur verlor der Mann an Weihnachten erst sämtliche Glieder bevor man ihm schließlich den Kopf abriss?

Unterhaltung ist hier garantiert, besonders jetzt wo die Tage wieder kürzer werden, bietet „black stories Christmas Edition“ amüsanten Ratespaß gerade in größerer, evtl. auch feucht-fröhlicher Runde (bei uns zumindest haben sich die „black stories“ schon längst als perfektes Spiel für lange Nächte im Freundeskreis etabliert) und macht sich auch unter dem Weihnachtsbaum hervorragend. Alles in allem ist die Weihnachtsedition der „black stories“ auf jeden Fall mindestens genau so gut wie alle anderen Rätselspiele dieser Serie und dabei herrlich weihnachtlich-makaber.

Noch ein kleiner Hinweis für die jüngeren Rätselfans: Sind am Heiligen Abend auch Kinder in der Runde dabei, dann empfehlen sich die „black stories junior“, die zwar den gleichen Rätselspaß bereithalten, aber weit weniger schwarz und blutrünstig sondern stattdessen in knallbunten Farben daher kommen (so gibt es mittlerweile die „pink stories 1 + 2“, „blue stories“, „green stories“, „yellow stories“, „white stories“, „silver stories“, „golden stories“ und „organge stories“).

Veröffentlicht von Rike

20something | bibliomanisches Bücherfresserchen, Leseratte, Bibliophile | begeisterte Fantasy-Leserin, die auch gerne mal queerbeet liest | Studentin der Anglistik, Amerikanistik und Germanistik | bekloppter Sprachnerd, der zusätzlich noch Spanisch, Niederländisch und Russisch lernt | Serienjunkie, Geek (und manchmal Fan) Girl | Whovian | Chaotin | BookCrosserin | Bloggerin seit ca. 2005 und seit 2010 konstant auf Anima Libri - Buchseele

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