Rezension zu Wenn alle Stricke reißen von Beate Vera

Als Tara Berthold erwacht, befindet sie sich in einem dunklen Verlies und hat keine Ahnung, wie sie dort hin gekommen ist. Langsam dämmert bei ihr die Erkenntnis, dass sie entführt wurde. Zur gleichen Zeit nimmt ihre Mutter Kontakt mit der Privatdetektei von Martin Glander und Merve Celik auf und bittet sie, ihre Tochter zu suchen. Da gibt es einen sehr distanzierten Vater der Entführten, sonderbare Nachbarn und die Jungs aus der Clique des Mädchens, die anscheinend etwas zu verbergen haben. Viel Arbeit für Martin Glander und Merve Celik. Unterstützung bekommen sie von Glanders Freundin Lea Storm, die einige der Jugendlichen aus ihrer Siedlung kennt.

Nach „Wo der Hund begraben liegt“ ist dies der zweite Provinzkrimi aus Berlin von Beate Vera. Angesiedelt in Berlin Lichterfelde, nahe der Grenze zu Brandenburg ist hier von Großstadt nicht viel zu spüren. Von mir sehnsüchtig erwartet, da mich der erste Fall restlos begeistert hatte. Auch dieses Buch ist in einem Schwung geschrieben, hat keine Längen und baut Stück für Stück Spannung auf und trotzdem fehlte etwas. Vielleicht, weil die Lösung am Ende zu schnell und nicht wirklich nachvollziehbar daher kam oder weil die einzelnen Protagonisten nicht alle zu lebendigen Menschen wurden? Die Ansprüche des Lesers sind hoch, wenn das erste Buch so gut war. Trotzdem kann ich die Lektüre empfehlen und bin gespannt, ob ein dritter Fall in Arbeit ist.

Veröffentlicht von ChristineBorg

ChristineBorg aka Frau Borg brachte als Krimi-Rezensentin etwas Abwechslung in die Buchauswahl auf "Anima Libri - Buchseele". Ihre Spezialität: Regionalkrimis deutschsprachiger Autorinnen. Frau Borg ist nicht länger als Rezensentin für diesen Blog tätig.

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