Rezension zu Amors Gift von Bärbel Böcker

Der Kölner Redakteur Florian Hallstaff plant eine Talkshow zum Thema „Späte Scheidungen“. Doch der wichtigste Gast, die 72-jährige Lisa Spangenberg, die sich nach dreißig Jahren Ehe trennen will, erscheint nicht zur Sendung. Sie sitzt zu diesem Zeitpunkt in Untersuchungshaft, weil sie angeblich ihren Mann ermordet haben soll. Florian, dem Lisa bei den Vorbesprechungen sehr sympathisch war, glaubt nicht an ihre Schuld und er beginnt auf eigene Faust zu ermitteln. Eine Spur führt in das Umfeld der Freimaurer, aber auch in Lisas Aussagen tauchen immer mehr Ungereimtheiten auf.

Dies ist, nach “Henkersmahl“ und „Zirkus Mortale“, der dritte Kölner Krimi mit dem Hobbydetektiv Florian Halstaff. Für alle Köln Liebhaber ist es wieder ein Genuss, mit Bärbel Böcker durch die Stadt zu streifen, bekannte und unbekannte Orte zu entdecken und ein Stück vom „Kölschen Klüngel“ zu erleben. Frau Böcker gibt ihren Figuren viel Eigenleben und Charakter, sodass sie Persönlichkeit bekommen und die Geschichte sehr vielschichtig machen. Die Spannung wird kontinuierlich aufgebaut und mit psychologischen Feinheiten gehalten.

Hoffentlich gibt es bald mehr von Florian Halstaff zu lesen.

Veröffentlicht von ChristineBorg

ChristineBorg aka Frau Borg brachte als Krimi-Rezensentin etwas Abwechslung in die Buchauswahl auf "Anima Libri - Buchseele". Ihre Spezialität: Regionalkrimis deutschsprachiger Autorinnen. Frau Borg ist nicht länger als Rezensentin für diesen Blog tätig.

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