Rezension zu Tote trinken keinen Whisky von Auerbach & Keller

Der fünfte Fall für Pippa Bolle, Übersetzerin und Haushüterin aus Berlin. Wie in den letzten drei Büchern, reist Pippa  wieder ins Ausland, diesmal nach Schottland. Ihre alten Freunde Anita und Duncan heiraten und Pippa ist als Trauzeugin geladen. Sie reist mit ihrem Bruder Freddy eine Woche früher an, um noch Land und Leute kennen zu lernen und wird sofort in einen mysteriöse Geschichte hineingezogen. Schon auf der Fähre zu Halbinsel Kintyre, geht jemand über Bord und Duncan, Erbe einer Whiskybrennerei, erzählt von merkwürdigen Vorkommnissen, die ihn und Anita diskreditieren. Kurze Zeit später gibt es eine Explosion in der Brennerei bei der ein Angestellter schwer verletzt wird. Pippas Neugierde und Ermittlerdrang sind geweckt.

In bewährter Manier haben Frau Auerbach und Frau Keller eine neue Geschichte rund um Pippa und ihre Freunde aufgebaut. Eingebettet in die schottische Landschaft und das schottische Dorfleben begegnet der Leser wieder vielen skurrilen Figuren, die diesmal allerdings so zahlreich sind, dass man das Personenregister am Anfang des Buches gut gebrauchen kann. Herrlich, wie die Auerbach & Keller es schaffen, die Charaktere der einzelnen Protagonisten heraus zu arbeiten und allen ein individuelles Gesicht zu geben. Man muss kein Whiskytrinker sein, um dieses Buch zu lesen, aber man könnte dazu werden. Das furiose Finale des Buches ist vielleicht ein klein wenig übertrieben, passt aber hervorragend zum Stil der Geschichte. Ein Buch, das alles hat, was gute Unterhaltung verspricht, wunderschöne Landschaften, herrlich skurrile Mitwirkende, viel Spannung und auch die Liebe kommt nicht zu kurz.

Gerne mehr davon!

Veröffentlicht von ChristineBorg

ChristineBorg aka Frau Borg brachte als Krimi-Rezensentin etwas Abwechslung in die Buchauswahl auf "Anima Libri - Buchseele". Ihre Spezialität: Regionalkrimis deutschsprachiger Autorinnen. Frau Borg ist nicht länger als Rezensentin für diesen Blog tätig.

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