Rezension zu Aufschrei in Ascot von Arthur Escroyne

England rüstet sich für das Pferderennen in Ascot. Alle sind gut vorbereitet, auch Funk und Fernsehen. Da wird ausgerechnet der beliebteste Moderator erstochen aufgefunden. Inspector Rosemary Daybell wird mit den Ermittlungen beauftragt. Unterstützung bekommt sie von ihrem Verlobten Sir Arthur, einem verarmten Earl, der aber immer noch Zugang zu den illustren Kreisen rund um Ascot hat. Leider ist es mit seinen Reitkünsten nicht weit her.

Ich bin mit diesem Buch meiner Vorliebe, deutsche Regionalkrimis, untreu geworden, weil der erste Band aus dieser Reihe „Der Killer im Lorbeer“ gute Kritiken bekommen hat. Leider kann ich hier mit dem englischen Sinn für Humor nicht allzu viel anfangen, die Story war wenig hintergründig und die Charaktere in meinen Augen ziemlich langweilig. Zusätzlich ist der Erzählstil gewöhungsbedürftig, da er zwischenzeitlich in die Ich-Form von Seiten des Earl wechselt, der aber nur am Rande am Geschehen beteiligt ist, während der Rest der Geschichte in der dritten Person dargestellt ist. Einige Abschnitte der Ermittlungen waren recht unglaubwürdig und leider nicht skurril genug, um trotzdem Spaß zu machen.

Ein ordentliches Buch ohne Höhepunkte, leider nicht mein Fall.

Veröffentlicht von ChristineBorg

ChristineBorg aka Frau Borg brachte als Krimi-Rezensentin etwas Abwechslung in die Buchauswahl auf "Anima Libri - Buchseele". Ihre Spezialität: Regionalkrimis deutschsprachiger Autorinnen. Frau Borg ist nicht länger als Rezensentin für diesen Blog tätig.

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